Steirische Bäder hoffen auf "super Sommer"
In Graz guter Start im heurigen Mai - Österreichische Freibäder verzeichneten rund 28 Prozent Gästesteigerung 2006.

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"Den guten Juli 2006 erwarten wir uns auch für die
kommenden vier Monate", beschrieb Michael Krainer, Geschäftsführer
der Freizeitbetriebe der Grazer Stadtwerke, die Erwartungen und
Hoffnungen der Grazer und steirischen Freibadbetreiber für die
kommende Saison. "In Graz haben die Besucherzahlen von 232.000 im
Jahr 2005 auf 260.000 im Vorjahr kräftig zugelegt", so Krainer. Heuer
hatte man vom 1. bis zum 14. Mai 9.513 Gäste in Graz - laut Krainer
eine Steigerung von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Tropentag.
Während es draußen zu regnen begann, hofften die Verantwortlichen
bei der Pressekonferenz am Dienstag im Grazer Bad zur Sonne auf einen
"super Sommer". Der gestrige Montag zumindest gab ihnen Recht: Der
erste "Tropentag" im heurigen Jahr hatte mit wolkenlosem Himmel und
Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius verwöhnt.
Steigerung.
Etwa tausend Bäder gibt es in Österreich: Eine Hochrechnung auf
Basis des jährlich von der Wirtschaftskammer durchgeführten
Bäder-Monitors besuchten rund 11,5 Mio. Gäste die Frei- und die
Natur- und Seebäder. Die Freibäder konnten im Vergleich zum Vorjahr
die Besucherzahl um rund 28 Prozent steigern, Natur- und Seebäder um
rund 21 Prozent, berichtete Wolfgang Schneeweiss von der Kohl &
Partner Tourismusberatung bei einer Pressekonferenz in Graz. Die
Bäder der Freizeitbetriebe der Grazer Stadtwerke starteten "sehr gut"
in den heurigen Mai.
Mobilität.
Die Besuchszahlen in den österreichischen Hallenbädern sank vom
rund 10,2 Mio. im Jahr 2005 auf rund 10 Mio. im Vorjahr. Kombinierte
Bäder konnten im Vergleich zu 2005 eine sechsprozentige Steigerung
auf rund 36,8 Mio. Gäste im Jahr 2006 verzeichnen.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass sich
die Sommersaison immer mehr auf zwölf Wochen im Jahr konzentriere,
berichtete Köberl. "Ein schöner Frühsommer oder Herbst kann
verregnete Tage im Hochsommer nicht wettmachen." Durch die größere
Mobilität sei es nicht mehr notwendig, dass jede Gemeinde ihr eigenes
Bad habe, weiters gehe der Trend in Richtung Bäder mit Spezialthemen
oder Gesundheits- und Wellnessangebote.
Bademeister.
Seit den neunziger Jahren wurden in Kursen der Wirtschaftskammer
rund tausend Bademeister ausgebildet, berichtete Christian Kolbl,
Geschäftsführer der Fachgruppe der Bäder in der Wirtschaftskammer.
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Badevergnügen schon im MaiFoto © APA










