Spatenstich für "Science Park" der Linzer Universität
Der neue Platz soll für Uni und Unternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung genutzt werden. Ein Teil soll schon 2009 zum Einzug bereit sein.

Foto © APADer Spatenstich für den "Science Park"
Der Spatenstich für den "Science Park" der Johannes
Kepler Universität Linz (JKU) ist am Freitag in Anwesenheit von
Wissenschaftsminister Johannes Hahn und Landeshauptmann Josef
Pühringer (beide V) erfolgt. Die Bauarbeiten beginnen in einer Woche.
Im Endausbau sollen nicht nur universitäre Einrichtungen, sondern
auch Unternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung dort
eine Heimat finden.
Planung. Die erste Etappe des Projektes ist das 14.000 Quadratmeter große
"Mechatronik-Gebäude". Bereits 2009 soll der Fachbereich dorthin
übersiedeln können. Die Nettoerrichtungskosten für diese Etappe
betragen rund 24 Millionen Euro. Die Bundesimmobiliengesellschaft
(BIG) übernimmt die Vorfinanzierung. Die Uni refinanziert diesen
Betrag durch Mietzahlungen. Ein Teil der Kosten kommt wieder herein,
weil teure Außenanmietungen wegfallen. In der zweiten Baustufe ist
geplant, die technisch-naturwissenschaftliche Fakultät auszubauen.
Forschung und Entwicklung. Für das Gesamtprojekt sind nahezu 100 Millionen Euro budgetiert.
Im Endausbau soll der Science Park auf zirka 48.000 Quadratmetern
Grundfläche bislang ausgelagerte Institute und Fachbereichen
beheimaten. Auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie zum
Beispiel Spin-off-Firmen aus dem Unternehmensgründungsprogramm der
JKU und Firmen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung sollen Platz
finden. Es bestehe rege Nachfrage von Seiten außeruniversitärer
Partner, so Rektor Rudolf Ardelt. "Im Vollausbau wird sich der
Science Park der Johannes Kepler Universität zum dynamischen Zentrum
für Forschung und Entwicklung in Oberösterreich entwickeln", ist er
überzeugt.
Geplant wurde das Projekt vom Wiener Architektenbüro "caramel
architekten zt GmbH", deren Entwurf sich in einem international
ausgeschriebenen Architekturwettbewerb im Jahr 2005 gegen 40 weitere
Projekte durchsetzen konnte.










