Kampf um neuen Superhubschrauber
Graz und Klagenfurt rittern um Standort für einen der vier neuen Flir-Polizeihubschrauber.

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Seit Monaten schon ist er entbrannt, der Kampf zwischen der Steiermark und Kärnten um den neuen "Superhubschrauber". Das mit lichtstarken Suchscheinwerfern und Infrarot-Kameras ausgestattete Fluggerät kann rund um die Uhr, primär zur Kriminalitätsbekämpfung, eingesetzt werden - im Gegensatz zu den derzeitigen Polizeihubschraubern, die nur von Tagesanbruch bis zum Einbrechen der Dämmerung eingesetzt werden können.
Gefecht.
"Graz ist nicht nur die zweitgrößte Stadt Österreichs und dreimal so groß wie Klagenfurt - es besteht von Graz aus auch ein weitaus größerer Einsatzradius", setzt sich nun der steirische Sicherheitssprecher Werner Breithuber (SPÖ) für einen steirischen Standort des Flir-Hubschraubers ein. Der Politiker führt ins Gefecht, dass Graz auch Stützpunkt des Polizei-Einsatzkommandos "Cobra-Süd" ist.
Schnell einsetzbar.
Im Innenministerium bestätigt man zwar, dass das "Cobra"-Argument berechtigt sei, doch der neue Hubschrauber sei generell schnell einsetzbar und rasch. "Er wird die Region von Osttirol bis in die Oststeiermark abdecken" erklärt Innenministeriums-Sprecher Rudolf Gollia. Deshalb würden seitens Graz und seitens Klagenfurt berechtigte Interessen bestehen. "Entschieden wird unter Zugrundelegung aller Argumente."
Entscheidung.
Doch eine derartige Entscheidung wird noch dauern, laut Gollia steht noch nicht einmal ein Termin für die geplante Umrüstung fest. Zur Zeit läuft nämlich auch das Beschaffungsverfahren für neue Hubschrauber, die allerdings erst ausgeschrieben werden müssen. "Die Interessentenerhebung ist im Laufen" so Gollia. Bis zum Ankauf der neuen Hubschrauber soll deshalb ein "alter" Ecureuil-Polizeihubschrauber mit dem Flir-System ausgerüstet werden.











