Alkoholisierter Wiener erstach seine deutsche Lebensgefährtin
Die eintreffenden Beamten ertappten im Stiegenhaus den 48-Jährigen, der gerade blutüberströmt das Weite suchen wollte. Er habe "an Blödsinn gemacht", sagte er zu den Polizisten.

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Eine lange Reihe von Auseinandersetzungen zwischen
einem Paar in Wien-Landstraße ist am Samstagabend in der Rüdengasse
8-10 völlig eskaliert: Ein 48-Jähriger, erheblich alkoholisierter
Mann griff gegen 21.30 Uhr zu einem Fleischermesser, verletzte sich
zunächst selbst und tötete dann durch einen Stich in den Hals seine
46-jährige Lebensgefährtin, eine deutsche Staatsbürgerin, so Georg
Rabensteiner, Leiter des Kriminalkommissariats West, zur APA.
Blödsinn gemacht.
Das spätere Opfer hatte noch selbst bei Rettung und Polizei
angerufen und von einem Streit berichtet. Ihr Freund würde sich
selbst verletzten. Die eintreffenden Beamten ertappten im Stiegenhaus
den 48-Jährigen, der gerade blutüberströmt das Weite suchen wollte.
Er habe "an Blödsinn gemacht", sagte er zu den Polizisten. Diese
entdeckten die Deutsche in der Wohnung - ein Fleischmesser aus der
Küche steckte noch im Hals der Frau.
Bereits aufgefallen.
Die Familie war der Polizei bereits des öfteren wegen heftiger
Auseinandersetzungen aufgefallen. Laut Rabensteiner bestand zuletzt
im Februar ein Betretungsverbot gegen den mutmaßlichen späteren
Täter. Aktuell war diese Schutzmaßnahme aber nicht mehr. Über ein
Motiv, sollte ein derartiges wirklich vorliegen, war zunächst nichts
bekannt. Klar war allerdings, dass der Wiener stark alkoholisiert
war. In der Wohnung fand sich auch ein Hund. Kinder dürften nicht in
der Wohnung gelebt haben.










