Kärntner Ärzte wählten ihre Vollversammlung
Der neue "Ärzteverband" um Präsident Haas erreichte knapp 50 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung sank.

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Mit einem Sieg für den amtierenden Präsidenten
Othmar Haas hat am Freitagabend die Ärztekammerwahl in Kärnten
geendet. Sein neu formierter "Ärzteverband" erreichte knapp 50
Prozent der Stimmen. Das gab die Ärztekammer am Abend in einer
Aussendung bekannt.
Stimmen.
Der Ärzteverband erreichte 20 der insgesamt 40 Stimmen in der
Vollversammlung. Die Liste "Arzt 2000" von Vizepräsident Robert
Schmidhofer erreichte 27 Prozent, das ergibt zwölf Kammerräte. Die
Wahlärzte Kärnten mit ihrem Listenführer Peter Wellik kam auf 18
Prozent, das sind sieben Mandate. Die Ärzte-Allianz von Bernd
Fleischmann schaffte mit sechs Prozent den Einzug in die
Vollversammlung, sie wird dort mit einem Sitz vertreten sein.
Konstituierung.
Die Konstituierung der neu gewählten Vollversammlung soll Anfang
Juni stattfinden, Haas kündigte an, das Resultat biete ihm genügend
Legitimation, um erneut als Präsident zu kandidieren. Seine
Gruppierung erreichte in der Kurie der niedergelassenen Ärzte 57
Prozent, bei den angestellten Ärzten lag sie aber nur ein Mandat vor
Schmidhofers "Arzt 2000". Das ist insofern bemerkenswert, als Haas
Spitalsarzt am LKH Klagenfurt ist. Die Wahlbeteiligung lag nach
Angaben von Kammeramtsdirektor Bernd Adlassnig mit 66 Prozent
geringer als beim Urnengang 2003. Damals waren noch 70 Prozent der
rund 2.100 Kärntner Ärzte zur Wahl gegangen.










