Mit "Wickie" doch noch aus der Klemme
Plagiatsfall an Uni: Außergerichtliche Einigung. Die betroffene Ex-Assistentin schreibt derzeit an einer neuen Diplomarbeit.

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"Wickie und die starken Männer." Mit dieser Diplomarbeit geriet eine ehemalige Assistentin der Universität Klagenfurt so richtig in die Klemme. Die Arbeit wurde nämlich als Plagiat eingestuft. In der Folge löste die Universität das Dienstverhältnis mit der Verfasserin. Auch ein Verfahren wurde gegen die Mitarbeiterin eingeleitet - zur Aberkennung ihres akademischen Titels (die Kleine Zeitung berichtete).
Außergerichtliche Einigung.
Die Ex-Mitarbeiterin reichte daraufhin einen Einspruch ein, zog ihn aber mittlerweile zurück. Denn eine außergerichtliche Einigung konnte gefunden werden. Die betroffene Ex-Assistentin verfasst jetzt eine neue Diplomarbeit, die von einem renommierten externen Gutachter betreut wird. Die Universitätsleitung wandelt im Gegenzug die Entlassung in eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses um und zahlt der Ex-Mitarbeiterin eine Ausgleichszahlung.
Arbeitetechniken.
Vizerektorin Jutta Menschik-Bendele begrüßt die Einigung. "Wir haben aus dem Fall gelernt." Die Universität habe sich "Wickie" zum Anlass genommen, "die Vermittlung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken zu erweitern" und "nicht blind zu vertrauen." So wurde auch eine Überprüfungssoftware für Arbeiten angeschafft.











