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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 16:59 UhrKommentare

    Agrarminister beraten über Herkunftskennzeichnung

    Foto © APA

    Am Montag wollen die EU-Agrarminister in Brüssel im Zusammenhang mit dem Pferdefleisch-Skandal über eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel beraten. Landwirtschaftsminister Berlakovich hat im Vorfeld gegenüber der APA seine Forderung nach einem "Reisepass für Lebensmittel" bekräftigt.

    Am Gipfel werde er zudem "völlige Transparenz bei Herkunftsbezeichnungen" fordern, sagte Berlakovich. In eigener Runde trifft sich Österreich Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Der aktuelle Skandal um als Rindfleisch getarntes Pferdefleisch müsse in der EU "die letzten verbliebenen Bremser wachrütteln", so der Ressortchef.

    Auf Fertiggerichten in Frankreich soll künftig die Herkunft des verarbeiteten Fleisches gekennzeichnet sein. Hersteller und Handel hätten sich auf eine entsprechende Regelung verständigt, sagte Präsident Francois Holland. Die deutsche Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) erklärte am Sonntag in Berlin, die verpflichtende Herkunftskennzeichnung werde für alle EU-Staaten kommen.

    Am Samstag war bekannt geworden, dass die deutsche Firma Tegut eine "Sauce Bolognese" der obersteirischen Firma Landena nach dem Nachweis von Pferde-DNA aus dem Handel genommen hat. In Österreich war ein gleichnamiges Produkt von Landena nach wie vor erhältlich. "Wir haben selbst 100 Proben eingeschickt in letzter Zeit und bisher 35 zurückbekommen, und alle waren negativ. Wir waren relativ guter Dinge, dass wir nicht betroffen sind", sagte Landena-Geschäftsführer Gruber.

    "Wir gehen davon aus, dass der Fehler auf falsch deklarierte Rohware zurückzuführen ist", betonte man bei Landena. Man wolle nun überprüfen, wie es dazu kommen konnte. "Das in diesem Fall verwendete Rindfleisch wurde in drei österreichischen Betrieben zerlegt. Die Ware stammt von Schlachthöfen aus fünf verschiedenen europäischen Ländern: 53 Prozent kommen aus Österreich, 20 Prozent aus Tschechien, 15 Prozent aus der Slowakei, elf Prozent aus Ungarn und ein Prozent aus Polen."

    Ein Kärntner Fleischereiunternehmer, der Würste mit nicht deklariertem Pferdefleisch produziert und verkauft hatte, legte mittlerweile ein Geständnis ab. Er habe seit eineinhalb Jahren Pferdefleisch aus der Steiermark und aus Deutschland verwendet. Dies tat er - so sein Anwalt - um die Qualität und den Geschmack der Würste zu verbessern. Zum Vorwurf des Betrugs ist der Fleischer nicht geständig. Die Staatsanwaltschaft prüft, welcher Tatbestand erfüllt sein könnte.

    Quelle: APA

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