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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 16:52 UhrKommentare

    Pistorius sucht Kontakt zu Steenkamps Familie

    Foto © APA

    Oscar Pistorius will anscheinend den Kontakt zur Familie seiner getöteten Freundin Reeva Steenkamp suchen. Dies erklärte der unter Mordverdacht stehende südafrikanische Paralympics-Star gegenüber Familienmitgliedern, nachdem er am Freitag gegen Kaution aus der Haft entlassen worden war. Unterdessen wurde bekannt, dass es im Haus von Pistorius Potenzmittel gefunden wurde.

    "Wir wollen keinerlei Druck auf ihn ausüben, aber als wir im Auto waren, hat er gesagt, dass er dies tun will", sagte sein Onkel Arnold Pistorius dem Sender eNews Channel Africa. "Reevas Familie ist immer in seinen Gedanken, und er möchte gerne in Zukunft ein Teil dieser Familie sein."

    Es war unklar, ob Steenkamps Angehörige einen solchen Kontakt wünschen. Der Vater des 29-jährigen Models hatte zuletzt der Zeitung "Beeld" gesagt: "Es ist egal, wie viel Geld er hat oder wie gut sein Anwaltsteam ist, er muss mit seinem Gewissen leben."

    Steenkamp war in der vergangenen Woche eingeäschert worden. Pistorius (26) hatte sie in der Nacht auf den Valentinstag durch die geschlossene Badezimmertür erschossen. Seinen Angaben zufolge glaubte er, es sei ein Einbrecher im Haus.

    Pistorius Bruder ist indes nach Berichten südafrikanischer Medien wegen grob fahrlässiger Tötung angeklagt. Carl Pistorius müsse sich in einem Gerichtsverfahren wegen eines tödlichen Unfalls im Jahr 2010 rechtfertigen, so Medienberichte. Die Gerichtsverhandlung sei Ende März angesetzt.

    Die südafrikanischen Behörden haben ein bei Pistorius gefundenes Medikament laut Medienberichten als Potenzmittel identifiziert. Das ursprünglich für ein Testosteronpräparat gehaltene Mittel diene zur Steigerung der sexuellen Ausdauer, berichtete die Zeitung "City Press" am Sonntag.

    Ein Sportmediziner sagte "City Press", Sportler sollten die Einnahme dieses Präparats vermeiden, da es ihren Testosteronspiegel erhöhen könnte, was zu positiven Tests bei Dopingkontrollen führen könne. mEin anderer Sportmediziner hingegen sagte, zahlreiche Athleten setzten das Mittel ein, um Erschöpfung zu überwinden.

    Quelle: APA

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