Katastrophen in der bemannten Raumfahrt
Die bemannte Raumfahrt war immer mit großen Hoffnungen verbunden, doch ihre Geschichte ist auch von tödlichen Fehlschlägen geprägt. Mehrere Astronauten und Kosmonauten kamen in den vergangenen Jahrzehnten ums Leben.
27. Jänner 1967: Bei einem Bodentest der Raumkapsel "Apollo 1" am Kap Kennedy (Cape Canaveral/USA) verbrennen drei amerikanische Astronauten. Ein Funke hatte die Kapsel in Brand gesetzt.
24. April 1967: Der sowjetische Kosmonaut Wladimir Komarow zerschellt nach der Rückkehr aus dem Weltraum mit seinem Raumschiff "Sojus 1" auf der Erde. Das Fallschirmsystem hatte versagt.
29. Juni 1971: Die dreiköpfige Besatzung des sowjetischen Raumschiffes "Sojus 11" wird bei der Rückkehr von der "Saljut"-Raumstation tot in ihrer Kapsel aufgefunden. Bei der Landung hatte der Druckausgleich der Kapsel versagt.
28. Jänner 1986: Nur 73 Sekunden nach dem Start explodiert die US-Raumfähre "Challenger" und stürzt in den Atlantik. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben, darunter die Lehrerin Christa McAuliffe. Unglücksursache: eine fehlerhafte Dichtung zwischen Segmenten einer Antriebsrakete.
1. Februar 2003: Die Raumfähre "Columbia" bricht beim Landeanflug während des Wiedereintritts in die Atmosphäre auseinander. Sie stürzt bei einer Geschwindigkeit von 20.100 Stundenkilometern aus 60 Kilometern Höhe über Texas ab. Sieben Astronauten, darunter zwei Frauen, sterben. Schon beim Start war ein Stück Schaumstoff vom Außentank abgerissen, das die Hitze-Isolierung beschädigte.












