Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 01. September 2014 13:41 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Lufthansa-Passagiere müssen weiter mit Streiks rechnen Von der Sonne keine Spur Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Lufthansa-Passagiere müssen weiter mit Streiks rechnen Von der Sonne keine Spur
    Zuletzt aktualisiert: 13.01.2013 um 21:37 UhrKommentare

    Wenn der Steinbock zum Problem wird

    Die extrem starke Vermehrung der Steinböcke im Gebiet der Hohen Wand in Niederösterreich beunruhigt die Behörden. Abschüsse brachten nicht den gewünschten Erfolg.

    Steinbock

    Foto © Fotolia / Stefan Arendt Steinbock

    Im Naturschutzgebiet Hohe Wand im niederösterreichischen Bezirk Wiener Neustadt finden die Steinböcke offenbar eine besonders fruchtbare Gegend zur Vermehrung vor. Und die starke Population führt zu Erosionsschäden sowie zu Schäden an der Flora, die schwer behebbar sind. Mit Abschussquoten in den letzten beiden Jahren konnte man das Problem nicht in den Griff bekommen. Jetzt werden weitere Maßnahmen diskutiert.

    Die frei lebenden und ganzjährig geschützten Tiere vermehrten sich in diesem beliebten Ausflugs- und Wandergebiet sehr stark. Deshalb wurden schon im Jahre 2011 auf Anordnung der Behörde drei Steinböcke zum Abschuss freigegeben. Im vergangenen Jahr betraf diese Anordnung sogar zwölf Tiere.

    Besonderer Schutz

    Mit reinen Abschussquoten könne man das Steinbock-Problem auf der Hohen Wand nicht lösen, erklärt der niederösterreichische Umweltanwalt Harald Rossmann, vielmehr müsse man tiefer greifende Maßnahmen setzen. Was aber nicht ganz einfach ist. Denn die Steinböcke halten sich in einem Natura 2000-Gebiet auf, in dem gefährdete wild lebende Pflanzen und Tierarten und deren Lebensräume unter besonderem Schutz stehen. Eingriffe sind daher nicht ganz einfach und sehr vorsichtig durchzuführen.

    Laut Umweltanwalt Rossmann sind Eingriffe aber unbedingt notwendig, um weitere Schäden hintanzuhalten. In den nächsten Wochen werden Gutachter weitere Erhebungen durchführen. Die Ergebnisse der neuen Untersuchungen sowie mögliche Lösungsansätze sollen dann in einer Runde diskutiert werden, der neben Behördenvertretern und Jägerschaft auch Grundeigentümer und Vertreter der Bevölkerung angehören werden.


    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Regen
      Graz
      min: 11° | max: 14°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Worauf freuen sich die Kärntner im Herbst?

      Der verregnete Sommer 2014 ist mit 1. September meteorologisch vorbei. K...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Zweiter Weltkrieg: Gedenkfeiern in Polen 

      Zweiter Weltkrieg: Gedenkfeiern in Polen

       


      Events & Tickets

      Barbara Balldini Tipp

      Barbara Balldini

      22.11.14 Klagenfurt
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!