Mann mit Waffe in der Hand in US-Kino festgenommen
Ein halbes Jahr nach dem Blutbad während einer Filmpremiere in Aurora haben Schüsse in einem kalifornischen Kino das Publikum in Schrecken versetzt. Nach einem Bericht der Zeitung "Union-Tribune" schoss die Polizei am Samstagnachmittag auf einen Mann, der zuvor ins Kino in San Diego geflüchtet war und dann die Beamten anscheinend mit einer Waffe bedroht hatte. Keine Person kam dabei zu Schaden.
Der 20-Jährige hatte den Angaben zufolge in seiner Wohnung einen Selbstmord-Abschiedsbrief hinterlassen und wenig später seine Freundin auf einem Parkplatz nahe dem Kinokomplex attackiert. Er sei dann in das Filmtheater geflohen und habe so getan, als gehöre er zum Publikum. Als die Polizei eintraf, habe er die Hand mit der Waffe gehoben und sei dann in die Brust und die Schulter geschossen worden. Wie es weiter hieß, flüchteten die Kinobesucher in Panik ins Freie und suchten Schutz hinter Autos.
Bei einem Amoklauf während einer "Batman"-Premiere in Aurora (US-Staat Colorado) waren im vergangenen Juli zwölf Menschen getötet worden.











