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    Zuletzt aktualisiert: 13.01.2013 um 07:34 Uhr

    20-Jähriger bei Autounfall tödlich verunglückt

    Tragödie nach Eisstockturnier: Unterwegs zur Siegerehrung in Wernberg verlor ein 20-Jähriger am Samstag die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen überschlug sich. Nachfahrende Feuerwehrleute konnten ihm nicht helfen.

    Die Einsatzkräfte an der Unglücksstelle kurz vor Wernberg: Der 20-Jährige hatte im Baustellenbereich überholt und die Herrschaft über sein Auto verloren

    Foto © Daniel RaunigDie Einsatzkräfte an der Unglücksstelle kurz vor Wernberg: Der 20-Jährige hatte im Baustellenbereich überholt und die Herrschaft über sein Auto verloren

    Gemeinsam mit seinen Feuerwehrkameraden nahm der 20-jährige Andreas Sch. gestern an einem Eisstockturnier in Velden teil. Auf dem Weg zur Siegerehrung in Wernberg kam es dann zur Tragödie.

    Der junge Villacher überholte laut Zeugen trotz Verbots im Baustellenbereich auf dem sogenannten Wernberger Hügel. "Als er sich wieder rechts einordnete, verlor er plötzlich die Kontrolle über den Wagen", sagt ein Beamter der Polizeiinspektion Wernberg. Das Auto stieß gegen eine Straßenböschung, mehrere Sträucher und einen Metallzaun. Es überschlug sich daraufhin mehrmals. Mehrere Feuerwehrkameraden, die mit ihren Autos hinter Andreas Sch. fuhren, mussten den fürchterlichen Auto-Überschlag mit ansehen. Sofort waren sie zur Stelle und wollten helfen. Doch für ihren 20-jährigen Kameraden kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt des Hubschraubers RK 1 konnte nur noch den Tod feststellen.

    Vermutlich zu schnell

    Als die neben Velden auch alarmierte Feuerwehr Wernberg mit 15 Mann am Unglücksort eintraf, entschied sich Einsatzleiter Manfred Brugger, Kommandant der FF Velden, diese wieder wegzuschicken: "Weil er ein Kamerad von ihnen ist. Das wäre extrem belastend gewesen."

    Andreas Sch. war alleine im Auto. Laut Polizei dürfte er offensichtlich nicht angegurtet gewesen sein. Ein weiteres Fahrzeug war am Unfall nicht beteiligt. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt. Zeugen haben gegenüber der Polizei angegeben, dass der junge Mann mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen ist. Im Rüsthaus Wernberg wurden am Nachmittag Familie und Feuerwehrkameraden von einem Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Die Leiche wurde von der Staatsanwaltschaft bereits zur Beerdigung freigegeben.

    CLAUDIA BEER-ODEBRECHT

    Foto

    Foto © Hermann Sobe

    Foto © Hermann Sobe

    Vier Todesopfer in nur einer Woche

    Montag: Ein 70-jähriger Sachsenburger stürzte mit seinem Geländewagen 250 Meter in die Tiefe. Er hatte versucht, auf einem vereisten Güterweg umzudrehen.

    Donnerstag: Eine 20-jährige Frau aus Gurk starb bei einem Unfall in Straßburg. Ihr Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls zerrissen.

    Freitag: Ein Lenker (73) stürzte in Virgen in Osttirol mit dem Auto 150 Meter in die Tiefe. Er war auf einem gesperrten, vereisten Güterweg gefahren.

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