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    Zuletzt aktualisiert: 07.01.2013 um 11:34 UhrKommentare

    Afrikanerin vor U-Bahn gestoßen

    Im Zuge eines angeblich rassistischen Streits ist eine Schwarzafrikanerin am Samstag von einem 51-Jährigen in der U-Bahnstation Taborstraße auf die Geleise gestoßen worden. U-Bahn wurde in letzter Sekunde gestoppt.

    Die einfahrende U.Bahn wurde rechtzeitig gestoppt

    Foto © APADie einfahrende U.Bahn wurde rechtzeitig gestoppt

    Die durch den Sturz schwer verletzte 36-Jährige konnte sich aus eigener Kraft nicht wieder auf den Bahnsteig retten. "Nur 30, 40 Sekunden später wäre ein Zug in die Station eingefahren", schilderte Polizeisprecher Thomas Keiblinger am Montag die dramatische Situation. Im letzten Moment betätigte ein Zeuge den Notstopp, die U2-Garnitur wurde gestoppt. Wenige Stunden später wurde der 51-jährige Josef S. festgenommen. Er befindet sich wegen Mordversuchs in U-Haft.

    Der Verdächtige, der in Begleitung seiner Lebensgefährtin war, soll sich gegen 23.40 Uhr in der Station in der Leopoldstadt durch das Verhalten zweier Schwarzafrikanerinnen geärgert haben, die laut mit einem Handy telefoniert hätten. "Er stänkerte die Frauen an und beschimpfte sie rassistisch", so Keiblinger. Die Auseinandersetzung eskalierte weiter: Der Inländer versetzte der 36-Jährigen einen Faustschlag auf den Kopf und stieß sie absichtlich auf die Schienen in Fahrtrichtung Aspern.

    Verdächtiger bestreitet

    Die Frau erlitt durch den Sturz einen Fersenbeinbruch und hätte sich nicht selbst in Sicherheit bringen können. Laut Exekutive wurde der Notstopp von einem sogenannten fliegenden Team der Wiener Linien betätigt. Dort wusste man davon heute nichts, sondern ging davon aus, dass ein unbekannter Zeuge geistesgegenwärtig genug war, das Einfahren der U-Bahn zu verhindern.

    Während der Angreifer flüchtete, hielt die Begleiterin des Opfers die Lebensgefährtin des 51-Jährigen fest. So war es für die Polizei nicht weiter schwer, diesen festzunehmen. Dieser gibt den Stoß zwar zu, gibt aber an, selbst beschimpft worden zu sein. Er habe auch keine rassistischen Äußerungen getätigt, sondern sei selbst mit einer Ausländerin liiert. Er habe sich bedroht gefühlt und versucht, die 36-Jährige durch den Stoß auf Distanz zu halten. Keinesfalls habe er diese verletzen wollen.

    Dies ist aber offensichtlich passiert. Die Schwarzafrikanerin wurde operiert und befand sich am Montag noch in stationärer Behandlung. Josef S. wurde wegen Mordverdachts verhaftet und in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert.


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