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    Zuletzt aktualisiert: 06.01.2013 um 15:16 UhrKommentare

    Wochenende brachte Regen- und Schneerekord

    In einigen Teilen Österreichs ist innerhalb von 48 Stunden mehr Regen gefallen als normal im ganzen Jänner. Im Hochgebirge gab es vereinzelt bis zu 150 Zentimeter Neuschnee. Niederschläge klingen nun ab.

    Die Hochwassersituation entspannt sich langsam.

    Foto © APADie Hochwassersituation entspannt sich langsam.

    Nach den heftigen Niederschlägen beruhigt sich am Sonntag das Wetter im Großteil Österreichs. Laut ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) klingt der Regen im Bergland von Ober- und Niederösterreich allerdings erst am Montag ab.

    Die Hochwassersituation sollte sich langsam entspannen, hieß es. „Am stärksten war der Regen an der Nordseite der Alpen, vom Tiroler Unterland bis zur nördlichen Obersteiermark und zu den Voralpen von Oberösterreich und Niederösterreich. Hier gab es an vielen unserer Mess-Stationen in nur 48 Stunden so viel Niederschlag wie im langjährigen Mittel im gesamten Jänner", erklärte Alexander Ohms von der ZAMG.

    "Stellenweise waren es sogar 50 Prozent mehr als im Jännermittel. So wurden in Mondsee und in Windischgarsten rund 160 Millimeter Niederschlag in 48 Stunden gemessen. Im langjährigen Durchschnitt gibt es im gesamten Jänner in Mondsee 107 Millimeter, in Windischgarsten 97 Millimeter."

    Auch die Schneemengen im Hochgebirge sind beachtlich: So sind in den Nordalpen oberhalb von 1.800 Meter Seehöhe verbreitet 50 bis 100 Zentimeter Neuschnee zusammengekommen, vereinzelt sogar 150 Zentimeter. Da die Regenmengen aktuell nicht mehr so groß sind und die Schneefallgrenze auf 900 bis 400 Meter sinkt, sollte sich die Hochwassersituation laut dem Meteorologen langsam entspannen. Muren sind weiterhin möglich, da die Böden völlig durchnässt sind.

    Temperaturen bleiben mild

    Der weitere Trend ist momentan noch sehr unsicher. Die Temperaturen bleiben jeoch recht mild. Im Südwesten Österreichs wird es morgen, Montag, sogar ziemlich warm: Bis zu 13 Grad werden erreicht, sagten die Meteorologen der ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) vorher.

    Im Westen und Südwesten scheint am Montag nach langsamer Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern recht häufig die Sonne, besonders am Nachmittag. Sonst überwiegen Wolken mit zumindest zeitweiligem Regen. Die Schneefallgrenze pendelt zwischen 700 und 1000 Metern Seehöhe, im Osten fließen allerdings allmählich kalte Luftmassen ein, hier sinkt die Schneefallgrenze zum Teil bis in tiefe Lagen. Später lockert es im Nordosten immer mehr auf. Der Wind kommt schwach bis mäßig, im Norden und Osten anfangs mitunter lebhaft aus Nordwest bis Ost. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwei und plus sechs Grad, die Nachmittagstemperaturen zwischen null Grad im Nordosten und neun Grad, im Südwesten werden örtlich bis 13 Grad erreicht.

    Der Dienstag beginnt im Westen mit einigen Hochnebelfeldern, ansonsten ist es dort recht sonnig. Auch sonst gibt es zunächst sonnige Phasen. Von Norden und Nordwesten her werden die Wolken im Tagesverlauf dichter und allmählich kommt Niederschlag auf, der im Tiroler Oberland bis 1000 Meter als Regen fällt, nach Osten zu zunehmend als Schnee oder Schneeregen, hier bewegt sich die Schneefallgrenze zwischen tiefen Lagen und 500 Metern. Trocken bis zum Abend bleibt es im äußersten Westen sowie im Süden. Der Wind weht schwach, mitunter mäßig bevorzugt aus West bis Nord. Die Tiefsttemperaturen betragen minus sieben bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen null bis zehn Grad.

    Am Mittwoch ist es in der Früh in weiten Teilen des Landes dicht bewölkt und besonders am Alpennordrand kann es noch ein wenig regnen, Schnee fällt hier oberhalb von 700 bis 1.200 Meter Seehöhe. Tagsüber lockert es jedoch von Westen her rasch auf und die Sonne setzt sich durch. Ganztägig trüb bleibt es lediglich im Osten und besonders nördlich der Donau kann es unergiebig regnen oder Schneeregen geben, wobei die Schneefallgrenze tagsüber rasch wieder auf über 1.000 Meter steigt. Der Wind weht schwach bis mäßig meist aus Nordost bis Süd. Frühtemperaturen minus vier bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen drei bis acht Grad.

    Von Nordwesten ziehen am Donnerstag mit einer Kaltfront dichte Wolken mit Regen und Schneeregen auf. Die Schneefallgrenze sinkt bis zum Abend im Norden auf rund 300, im Westen auf rund 900 Meter. Besonders in den nördlichen Staulagen schneit es wieder anhaltend. Nur einzelne Regenschauer ziehen im östlichen Flachland durch, hier zeigt sich auch zeitweise die Sonne. Überwiegend sonnig und trocken ist es im Süden. Der Wind weht im Norden und Osten mäßig bis lebhaft aus West, sonst ist es nur schwach windig. Frühtemperaturen minus vier bis plus vier Grad, Tageshöchsttemperaturen ein bis sechs Grad.

    Der Freitag beginnt entlang der Alpennordseite dicht bewölkt, mit Schneefall und Schneeregen ist zu rechnen. Die Schneefallgrenze liegt dabei von West nach Ost zwischen 1.000 Metern und tiefen Lagen. Überall sonst zeigt sich zunächst noch zeitweise die Sonne. Tagsüber breiten sich dichte Wolken, Schneefall und Schneeregen auch in den Osten aus. Gleichzeitig steigt die Schneefallgrenze von Westen her immer mehr an. Überwiegend sonnig ist es weiterhin im Süden. Der Wind weht mäßig, im Westen auch lebhaft aus Süd bis West. Frühtemperaturen minus fünf bis plus zwei Grad, Tageshöchsttemperaturen ein bis fünf Grad.

    Quelle: APA

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