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    Zuletzt aktualisiert: 21.12.2012 um 21:34 UhrKommentare

    Giftmorde: Pflegerin wird angeklagt

    Auch im Fall des "Wienerwald-Mords" hat die Staatsanwaltschaft die Anklage fertiggestellt. Der Prozess wird am 17. Jänner 2013 beginnen.

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    Foto © APASujetbild

    In zwei spektakulären Mordfällen ist die Anklage amtlich beziehungsweise von der Oberstaatsanwaltschaft abgesegnet.

    So wird in der Causa "Arsenmorde" wohl noch im Jänner 2013 Anklage gegen eine 51-jährige Pflegerin aus Polen, die zwei Männer vergiftet haben soll, erhoben. Das hat die Oberstaatsanwaltschaft bestätigt. Indes laufe noch das Ermittlungsverfahren gegen den in Polen lebenden Sohn (28) der Frau - es geht um vermögensrechtliche Delikte.

    Die 51-Jährige steht im Verdacht, zwei Pensionisten vergiftet zu haben, um an deren Vermögen zu gelangen. Die Männer starben im Oktober 2010 und im Februar 2011 in Krankenhäusern in Wien beziehungsweise Krems. Ihre Leichen wurden Anfang April 2012 exhumiert. Toxikologische Untersuchungen brachten eine hohe Arsenkonzentration zutage. Die Beschuldigte wurde Ende März festgenommen. Bislang hat die 51-Jährige sämtliche Vorwürfe vehement bestritten.

    Leiche im Wienerwald

    Der Autohändler Milos M. wurde im Juli mit einem Hammer erschlagen, seine Leiche zerstückelt und am Wienerwaldsee bei Tullnerbach (Wien-Umgebung) abgelegt. Der Tat verdächtigt wird Zika M.: Der 39-jährige Hausarbeiter hatte mit dem Opfer (55) einen Streit wegen hoher Zinsen für einen fünfstelligen Betrag, den er sich vom späteren Opfer geborgt hatte.

    Die Anklage, die nun fertiggestellt wurde, sieht im Geldstreit ein Motiv für die Tat. Im Zuge der Auseinandersetzung, soweit die Darstellung des Angeklagten, sei er vom Autohändler bedroht worden und habe mit dem Hammer in einer Art Abwehrreflex zugeschlagen. Zika M. versuchte sich nach der Tat das Leben zu nehmen. Der Prozess wird am 17. Jänner 2013 beginnen.


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