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Zuletzt aktualisiert: 20.12.2012 um 14:30 UhrKommentare

Kogler - Vom Sicherheitswachbeamten zum Generaldirektor

Konrad Kogler, der 2013 sein neues Amt als Generaldirektor für öffentliche Sicherheit antreten wird, hat seine Karriere bei 1984 bei der Bundespolizeidirektion Wien als Sicherheitswachebeamter begonnen. Neben seiner Tätigkeit bei der Exekutive schloss der am 3. Oktober 1964 in St. Lorenzen am Wechsel geborene Steirer zwei Studien ab. 2002 absolvierte er an der Universität Wien mit einer Fächerkombination mit Schwerpunkt Rechtswissenschaften den Magister der Philosophie - 2007 beendete er an der Fachhochschule Wiener Neustadt das Masterstudium "Personalmanagement- und Organisationsentwicklung".

1997 führte Koglers Karriere von der Bundespolizeidirektion Wien dann ins Innenministerium zum ehemaligen Gendarmeriezentralkommando, wo er bis Februar 2000 tätig war, ehe er ins Burgenland wechselte. 2002 bis 2003 war er Bezirksgendarmeriekommandant in Neusiedl am See, von 2003 bis 2005 stellvertretender Landesgendarmeriekommandant für das Burgenland, und ab Juni 2005 stellvertretender Landespolizeikommandant. Diesen Job trat er nach der Umsetzung der Wachkörper-Zusammenführung , die unter dem Titel "Team04" vor sieben Jahren umgesetzt wurde.

Der nächste Karrieresprung erfolgte für den Wahl-Burgenländer mit seiner Rückkehr ins BMI nach Wien im Jahr 2008, als der damalige Brigadier Sektionsleiter-Stellvertreter der Sektion II in der Generaldirektion für die Öffentliche Sicherheit wurde. Der Posten als Bereichsstellvertreter für Organisation, Dienstbetrieb und Einsatzangelegenheiten war damals durch den Abgang von General Franz Lang in das Bundeskriminalamt vakant geworden. Davor war der Hobbysegler im selben Jahr anlässlich der Fußballeuropameisterschaft EURO-Sprecher des Innenministeriums. Mit 1. Jänner 2011 wurde Kogler dann zum Leiter der Gruppe Organisation, Dienstbetrieb und Einsatz bestellt.

Ebenso widmete sich der Familienvater dem Projekt "Polizei.Macht.Menschen.Rechte", das 2008 von der damaligen Innenminister Günther Platter (V) gemeinsam mit NGOs wie Caritas, amnesty international (ai) ins Leben gerufen wurde. Kogler übernahm 2009 gemeinsam mit Alfred Zauner von Human Rights Consulting Wien die Projektleitung.

Quelle: APA

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