Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 17. April 2014 09:26 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Kambodschaner nach Fehltritt beim Tanzen getötet Zwölfjährige wurde Mutter, Dreizehnjähriger Vater Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Kambodschaner nach Fehltritt beim Tanzen getötet Zwölfjährige wurde Mutter, Dreizehnjähriger Vater
    Zuletzt aktualisiert: 06.12.2012 um 05:52 UhrKommentare

    Mammografie-Screening-Programm verzögert sich

    Was Brustkrebsexperten in Österreich seit Jahren fordern dürfte nach derzeitigem Stand erst mit Oktober 2013 starten: das geplante Mammografie-Screening-Programm mit der aktiven Einladung der Frauen. Noch vor kurzem war von einem Starttermin von März 2013 die Rede gewesen.

    Foto © Fotolia: Sven-Baehren

    Was Brustkrebsexperten in Österreich seit Jahren fordern und bereits die damalige Gesundheitsministerin Rauch-Kallat im Jahr 2003 ankündigte, dürfte nach derzeitigem Stand erst mit Oktober 2013 starten: das geplante Mammografie-Screening-Programm mit der aktiven Einladung der Frauen. Noch vor kurzem war von einem Starttermin von März 2013 die Rede gewesen.

    "Der derzeitige Zeitplan lautet auf 1. Oktober 2013", erklärte der Radiologen-Bundesfachgruppenobmann in der Österreichischen Ärztekammer, Franz Frühwald, gegenüber der APA. Der offenbare Grund, so Frühwald: "Bund, Länder und Sozialversicherungsträger konnten sich zunächst nicht auf die Finanzierung der Overhead-Kosten für Verwaltung, Einladungen etc. einigen."

    Finanzierung fraglich

    Es ginge dabei um rund 4,5 Millionen Euro. Langfristig sei die Finanzierung nur im Rahmen einer neuen 15a-Vereinbarung zwischen den Partnern möglich - und das werde voraussichtlich eben erst im Herbst 2013 stehen. Laut der Österreichischen Ärztezeitung hat die Ärztekammer die vorgesehenen Schulungen für die Radiologen vorerst verschoben.

    So soll das Programm in Österreich ablaufen: Alle in Österreich gemeldeten Frauen im Alter zwischen 45 und 69 Jahren werden alle zwei Jahre schriftlich zu einer kostenlosen Früherkennungsmammografie eingeladen. Auch jüngere Frauen ab 40 und ältere Frauen bis 75 können auf eigenen Wunsch am Programm teilnehmen. Jede Mammografie wird von zwei Radiologen unabhängig voneinander begutachtet. Außerdem müssen alle am Programm teilnehmenden Ärzte und Ärztinnen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen und eine Schulung absolvieren.

    Derzeit - so die Berechnungen - gehen in Österreich nur 40 bis 50 Prozent jener Frauen, denen ihre Gynäkologin bzw. ihr Gynäkologe oder auch der praktische Arzt bzw. Ärztin unbedingt zur Brustuntersuchung geraten hat, auch wirklich zur Mammografie. Mit dem Früherkennungsprogramm soll bei allen Frauen ein Prozentsatz von mindestens 70 Prozent erreicht werden. Rund 1.500 Frauen in Österreich sterben jährlich an Brustkrebs. Mit Hilfe des nationalen Programms könnte man laut Experten rund 400 Frauen das Leben retten.


    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Wolkig
      Graz
      min: 3° | max: 14°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Ostern: Henne oder Hase, wer bringt die Eier?

      Das Osterfest ist das höchste christliche Fest, zieht aber seine Ursprün...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Massenkarambolage auf der A1 

      Massenkarambolage auf der A1

       




      Events & Tickets



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang