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    Zuletzt aktualisiert: 01.12.2012 um 19:32 Uhr

    Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Pusarnitz

    Samstagvormittag ereignete sich auf der Drautalbundesstraße in Pusarnitz in Kärnten ein tödlicher Verkehrsunfall. Bei einem Überholmanöver stießen ein Auto und ein Kleinbus des kroatischen Jugendskiteams zusammen. Zwei Personen kamen dabei ums Leben.

    Foto © FF Pusarnitz

    Zwei völlig zerstörte Autos, weit verstreute Wrackteile, eingeklemmte Insassen. Es war ein Bild des Schreckens, das sich am Samstag den Einsatzkräften nach einem schweren Unfall auf der Drautalstraße (B 100) in der Gemeinde Lurnfeld bot. Auf Höhe Pusarnitz krachten um 10.30 Uhr ein Auto und ein Kleinbus frontal gegeneinander. Die traurige Bilanz: zwei Tote und drei Verletzte.

    Offenbar wollte ein 23-jähriger Autolenker aus Spittal einen vor ihm fahrenden Pkw überholen, den entgegenkommenden Kleinbus aus Kroatien dürfte er dabei übersehen haben. Das Auto wurde nach der Kollision über die Böschung geschleudert und blieb auf dem Dach liegen.

    "Der Lenker wurde in dem Wrack eingeklemmt. Wir mussten ihn mit der Bergeschere befreien", sagt Einsatzleiter Martin Schaller-Fercher von der Freiwilligen Feuerwehr Pusarnitz. Ein 19-Jähriger, der in dem Auto auf der Rückbank gesessen war, verstarb noch an der Unfallstelle.

    Lenker verstarb im Spital

    Der schwerst verletzte Lenker wurde mit dem Rettungshubschrauber RK1 ins Klinikum Klagenfurt geflogen. Dort erlag der 23-Jährige laut Kabeg-Sprecherin Kerstin Wrussnig wenig später einem Polytrauma. Der 18-jährige Beifahrer erlitt leichte Verletzungen und wird im Krankenhaus Spittal behandelt. In dem Kleinbus befanden sich insgesamt vier Personen. Es waren Mitglieder des kroatischen Jugendskiteams, die unterwegs zum Training auf dem Mölltaler Gletscher waren. Der 49-jährige Chauffeur und ein 15-jähriger Schüler aus Kroatien überstanden den Unfall geschockt, aber unverletzt.

    Ein 11-jähriger und ein 15-jähriger Schüler wurden im Krankenhaus Spittal/Drau stationär aufgenommen. "Sie sind mit Prellungen und Zerrungen davongekommen. Einer der Jugendlichen hat einen Mittelhandknochenbruch erlitten", sagt der ärztliche Leiter Gerald Bruckmann.

    Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. "Noch ist nicht ganz geklärt, welches der beiden Fahrzeuge wirklich auf die Gegenfahrbahn geraten ist", sagt ein Beamter der Polizei Möllbrücke. Die Ergebnisse eines Sachverständigen und eine Befragung der Verletzten sollen Klarheit bringen. Die Drautalstraße war nach dem Unfall drei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.


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