Mindestens 27 Tote durch "Sandy" in USA

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Der Wirbelsturm "Sandy" hat an der dicht besiedelten US-Ostküste desaströse Schäden angerichtet. Durch den Sturm, der am Montagabend Ortszeit in New Jersey auf die Küste getroffen war, kamen allein in New York mindestens zehn Menschen ums Leben, insgesamt waren es in den USA 27. Der TV-Sender Fox News berichtete sogar von 33 Toten.
Allein in der Millionenmetropole New York starben nach Angaben von Bürgermeister Michael Bloomberg zehn Menschen. Sie wurden von umstürzenden Bäumen oder umherfliegenden Ästen getroffen oder kamen mit herunterhängenden Stromkabeln in Berührung.
Das Unwetter wütete in einem riesigen Gebiet von South Carolina bis Kanada im Norden. In New York fluteten Wassermassen U-Bahnschächte und Straßentunnel, in weiten Teilen der Stadt herrschte in der Nacht wegen Stromausfällen Dunkelheit.
Todesopfer gab es Medienberichten zufolge unter anderem auch in Maryland, Connecticut, New Jersey, Pennsylvania und West Virginia. In der kanadischen Großstadt Toronto wurde eine Frau von Trümmerteilen erschlagen. Auf dem Weg von "Sandy" durch die Karibik waren bereits 66 Menschen ums Leben gekommen.
Wegen des Sturmes mussten am Dienstag insgesamt 6,8 Millionen Menschen ohne Strom ausharren. Mehr als eine Million Menschen in einem Dutzend Bundesstaaten wurden aufgefordert, gefährdete Gebiete zu verlassen. In den USA leben mehr als 300 Millionen Menschen.
Fachleute rechnen mit wirtschaftlichen Schäden von 20 Milliarden Dollar, von denen die Hälfte nicht versichert ist. Wegen seiner Ausdehnung über Hunderte von Kilometern ist "Sandy" einer der größten Wirbelstürme, die jemals in den USA registriert wurden. Betroffen waren auch die Großstädte Baltimore, Philadelphia und Washington. "Sandy" zog am Dienstag weiter in Richtung Westen.









