Täter sperrten neun Personen gefesselt in Tresorraum
Die Raubserie in Oberösterreich nimmt kein Ende: Dienstag früh haben zwei bewaffnete Täter eine Bank in Asten (Bezirk Linz-Land) überfallen und dabei neun Personen gefesselt.

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Die Putzfrau war die erste der neun Mitarbeiter der Sparkasse Asten (Bezirk Linz-Land), die am Dienstag in der Früh von zwei Männern überrascht und mit einer Maschinenpistole bedroht wurden. Die Täter drangen gegen 5.45 Uhr über ein Fenster in den Technikraum der Bank ein und warteten dort seelenruhig auf die Mitarbeiter. Die Putzfrau wurde von den Maskierten mit Kabelbindern gefesselt. Die Männer warteten weitere 20 Minuten, bis die übrigen acht Mitarbeiter - zwei Frauen und sechs Männer - nach und nach ihren Arbeitsplatz betraten. "Ich war der Vierte, der ankam", schildert Gerhard K., Direktor der Filiale, im Gespräch mit den "Oberösterreichischen Nachrichten". "Das war schon ein komisches Gefühl, als ich die Maschinenpistole sah."
Die Maskierten zwangen die am Rücken gefesselten Mitarbeiter zum Stiegenabgang vor dem Tresorraum. Während einer der Bewaffneten die Angestellten in Schach hielt, ließ der andere eine der Geiseln den Tresorraum öffnen und packte dort das Geld in einen Rucksack. Auf der Flucht verwendeten sie mindestens zwei Autos. Die Hilfeschreie der Überfallopfer hörte schließlich eine Passantin und alarmierte die Polizei. Ein Ermittler: "Da stecken sehr viel kriminelle Energie und Professionalität dahinter."











