Mafia-Drogenhändlerring in Italien zerschlagen
Anti- Mafia Einheiten gelang eine Groß-Festnahme von Drogendealern und Beschaffern in ganz Italien. Die mutmaßlichen Drogenhändler sollen Kokain aus Südamerika über Deutschland und die Niederlande nach Europa importiert haben.

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Mit Dutzenden Festnahmen in ganz Italien haben Anti-Mafia-Einheiten einen großen internationalen Ring zur Beschaffung und Verteilung von Drogen zerschlagen. Die mutmaßlichen Drogenhändler sollen Kokain aus Südamerika über Deutschland und die Niederlande nach Europa importiert haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Die Basis des Drogenrings der kalabrischen Mafia 'Ndrangheta sei Mailand gewesen.
Die Carabinieri waren am Morgen mit mehr als 50 Haftbefehlen ausgerückt. Verhaftet wurden mutmaßliche Mitglieder des Rings in drei norditalienischen Regionen sowie in Apulien, Kalabrien, in der Basilikata und auf Sizilien. Das Kokain war von Ecuador und Kolumbien aus nach Antwerpen und Hamburg geschifft worden. Nach den Carabinieri-Angaben wurde es in Italien, Belgien, Deutschland und den Niederlanden verteilt. Österreich diente nach Auskunft des Bundeskriminalamtes in Wien lediglich als Transitland. Auch Clans der sizilianischen Cosa Nostra sollen in die Drogengeschäfte verwickelt gewesen sein.
In einer zweiten landesweiten Aktion nahm die Finanzpolizei 29 mutmaßliche Mitglieder der kleineren apulischen Mafia Sacra Corona Unita und der 'Ndrangheta wegen organisierten Drogenhandels fest. Verhaftet wurde auch ein berüchtigter internationaler Kokainhändler. Zwischen den Drogenringen hat es laut Polizei Verbindungen gegeben.










