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    Zuletzt aktualisiert: 12.10.2012 um 18:53 UhrKommentare

    Österreicher tötet mit Auto ungarischen Polizisten

    Foto © APA

    Ein Österreicher hat offenbar am Donnerstag in Südungarn mit seinem Wagen einen Polizisten getötet, berichtete die ungarische Boulevardzeitung "Blikk". Ein Sprecher der ungarischen Staatsanwaltschaft, Geza Fazekas, bestätigte die Tat, ohne einen Namen zu nennen. Dem Vernehmen nach soll der 34-jährige Mann aus Villach in Kärnten stammen und zuletzt in Salzburg gewohnt haben.

    Ein Sprecher des Außenamtes in Wien bestätigte gegenüber der APA am Freitag aber nur, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Österreicher handelt. Laut der ungarischen Nachrichtenagentur MTI könnte der Mann unter Drogeneinfluss gestanden sein, als er vor einer Polizeikontrolle flüchtete.

    Der Österreicher war mit drei weiteren Männern in vier Geländewagen des Typs Hummer mit deutschen Kennzeichen in Südungarn unterwegs. Sie befanden sich offenbar auf dem Heimweg von einem Hummer-Treffen in Rumänien. Im Ort Apatfalva wurden sie wegen Überschreitens der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von zwei Polizisten gestoppt. Als einer der Beamten die Papiere des Österreichers kontrollieren wollte, raste dieser davon. Eine Zivilstreife nahm die Verfolgung auf und forderte Verstärkung an. Zwei Motorrad-Polizisten unterstützten ihre Kollegen. Die Beamten versuchten, den Hummer des Österreichers anzuhalten. Dieser unternahm jedoch alles, um die Motorrad-Beamten von der Straße zu drängen.

    Einer der Polizisten überholte den Flüchtenden und stellte sein Motorrad an einer Kreuzung quer. Alle vier Hummer hielten zunächst davor an. Der Österreicher scherte plötzlich aus und überfuhr den Polizisten mit Vollgas. Der Beamte starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Seine Kollegen schossen dem Raser nach, dieser wurde getroffen und schwer verletzt. Lebensgefahr bestand aber nicht. Er wurde festgenommen und muss mit einer hohen Haftstrafe bis hin zu lebenslang rechnen. Laut "Blikk" wurden in einem der Geländeautos Drogen gefunden.

    Quelle: APA

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