Mordopfer bei Tulln noch nicht identifiziert
Die am Montag im Gemeindegebiet von Muckendorf (Bezirk Tulln) aufgefundene Leiche einer Frau ist bis Dienstagnachmittag nicht identifiziert gewesen. Es lägen "keine entscheidenden Hinweise" vor. Todesursache sei ein Schädel-Hirn-Trauma. Das Opfer starb laut Obduktion durch stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf. Es wies mehrere Verletzungen an der linken Schädelseite auf.
Fest stand für die Kriminalisten vorerst nur, dass der Fundort nicht der Tatort gewesen ist. Die Frau dürfte 24 bis 48 Stunden vor der Entdeckung durch einen Fischer in einem stehenden Gewässer in der Au an der Donau am Montagvormittag erschlagen worden sein. Demnach hat sich das Verbrechen vermutlich am Wochenende ereignet. Die Ermittlungen dauerten an.
Die Leiche war in ein blaues Spannleintuch verpackt und mit Klebeband verschnürt gewesen. Als Tragehilfe war außerdem ein zerschnittenes Bettzeug um den Körper geschlungen und verknotet.
Die Frau soll 30 bis 40 Jahre gewesen sein. Sie war etwa 1,55 Meter groß und 70 Kilo schwer, hatte 40 Zentimeter lange, schwarze Haare und gepflegte Zähne (Gebiss vollständig), trug künstliche Fingernägel und am linken Ringfinger einen goldfarbenen Ring mit kleinem Stein. Bekleidet war die Tote mit einem BH und einem grau-weinroten Pyjama-Oberteil mit Tiermotiv, die untere Körperhälfte war nackt.
Passende Abgängigkeitsanzeigen sind bisher nicht eingegangen, so die Ermittler. Auch relevante Beobachtungen vonseiten der Bevölkerung habe man noch nicht erhalten. Hinweise sind an das LKA NÖ, Dauerdienst (Tel. 059133 / 30-3333), oder jede Polizeidienststelle erbeten.











