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    Zuletzt aktualisiert: 07.10.2012 um 14:29 UhrKommentare

    Zwei Milliarden potenzielle Opfer

    Verbrechen im WWW nehmen zu, den Tatverdächtigen stehen mehr als zwei Milliarden potenzielle Opfer zur Verfügung. Allein in Österreich gibt es 6,1 Millionen Internetanschlüsse. Die Herausforderung für die Ermittler formulierte Mikl-Leitner so: "Wir müssen schneller als die Täter werden."

    Foto © MacX - Fotolia.com

    Im Vorjahr gab es 5.112 Anzeigen wegen Cyberdelikten, abgesehen von 2009, als zwei Serien mit insgesamt mehr als 6.200 Einzeltaten geklärt wurden, die bisher höchste Zahl. 43,7 Prozent der 2011 angezeigten Cybertaten wurden geklärt, ein Rückgang gegenüber 2010 um rund fünf Prozent. Das Innenministerium führt dies auf die Professionalisierung der Tätergruppen und, damit einhergehend, die schwierige Ermittlungsarbeit zurück. 46 Prozent der ausgeforschten Verdächtigen waren 25 bis 40 Jahre alt, 28 Prozent unter 25 und 26 Prozent über 40. Mehr als die Hälfte der Täter waren Inländer. Rund 18 Prozent der Verdächtigen kamen aus Deutschland.

    Kopfzerbrechen bereitet den Ermittlern unter anderem die hohe Zahl der Jugendlichen unter den potenziellen Opfern: Nur zwei Prozent der Neun- bis 16-Jährigen nutzen das Internet laut einer repräsentativen Studie vom Forschungsverbund EU Kids Online zuhause nicht. 48 Prozent haben einen Zugang im Kinderzimmer, 53 Prozent sind mit Smartphones oder normalen Handys online.

    Dementsprechend warnte Innenministerin Mikl-Leitner Kinder und Jugendliche vor einem allzu sorglosen Umgang mit dem Internet und persönlichen Daten: "Das Internet vergisst nichts. Es dokumentiert dauerhaft und öffentlich. Vielen Userinnen und Usern sind diese Konsequenzen nur leider oft nicht bewusst"

    Ein Großteil der Cyberdelikte waren Betrügereien. Diese Sparte stieg von 2010 auf 2011 um rund 36 Prozent auf 2.033 Anzeigen. Klassisch ist in diesem Bereich der Bestellbetrug, bei dem die Täter bei Internet-Versandhäusern Waren ordern, ohne sie zu bezahlen. Umgekehrt verkaufen Täter vorgeblich Waren, die zwar bezahlt, aber nie geliefert werden.


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