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Zuletzt aktualisiert: 30.09.2012 um 17:30 UhrKommentare

Nach Unfall auf S31: Vierjähriger Bub gestorben

Nach dem Frontalzusammenstoß auf der S31 im Mittelburgenland am Samstagnachmittag mit sechs verletzten Personen, erlag ein vierjähriger Bub Samstagabend seinen schweren Verletzungen.

Am Unglücksort

Foto © Bezirksfeuerwehrkommando Oberpullendorf / Jacob SchumannAm Unglücksort

Ein vierjähriger Bub ist nach einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der S31 im Mittelburgenland von Samstagnachmittag gestorben. Er erlag am Samstagabend im Krankenhaus Wiener Neustadt den bei dem Unfall erlittenen schweren inneren Verletzungen, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Sonntag früh mit.

Bei dem Frontalzusammenstoß bei der Ausfahrt Weppersdorf-Kobersdorf (Bezirk Oberpullendorf) waren insgesamt sechs Personen verletzt worden. Neben dem Vierjährigen hatte noch ein weiteres Kind schwere Verletzungen erlitten.

Bei der Ausfahrt Weppersdorf-Kobersdorf (Bezirk Oberpullendorf) waren nach Angaben der Feuerwehr zwei Pkw aus dem Bezirken Eisenstadt- Umgebung und Oberpullendorf kollidiert, beide Fahrzeuge landeten im Straßengraben.

Ein etwa drei- bis vierjähriges Kind wurde laut ÖAMTC mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 3 ins Krankenhaus Wiener Neustadt geflogen. Das zweite schwer verletzte Kind brachte Christophorus 3 ins Wiener AKH. Eine weitere verletzte Person wurde mit dem Notarztwagen ebenfalls nach Wiener Neustadt gebracht. Drei Insassen, die offenbar leichtere Blessuren erlitten hatten, wurden mit Rettungsfahrzeugen ins Krankenhaus nach Eisenstadt transportiert.

Beide beteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Ein Wagen blieb am Dach liegen, der andere hing seitlich im Straßengraben, schilderte Jacob Schumann, Feuerwehr-Sprecher im Bezirk Oberpullendorf, der APA. Feuerwehren aus Weppersdorf, Kobersdorf und Mattersburg waren an Ort und Stelle im Einsatz. Nach der Versorgung der Verletzten mussten die Helfer zunächst warten, bevor sie mit der Bergung der Fahrzeuge beginnen konnten. Die Unfallstelle war nämlich noch nicht von der Polizei freigegeben worden. Die Ursache für den Zusammenstoß war vorerst völlig unklar, so Schumann.

Von Übung zum Einsatz

Mehrere Kilometer vom Unglücksort entfernt, hatte am Samstag im Bereich Stoob Süd-Oberpullendorf eine Großübung von Katastrophenhilfsdienst-Einheiten stattgefunden. Rund 330 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Arbeitersamariterbund, der Asfinag und dem Straßendienst sowie eine Rettungshundestaffel waren an der Übung beteiligt. Einsatzkräfte machten sich von der Übung direkt auf den Weg zur Unfallstelle auf der Schnellstraße.

Quelle: APA

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