Helag Druml: Große Erbin des Nötscher Kreises
Vor einigen Jahren schuf sie über dem Eingang der sogenannten Windischen Kirche auf dem Dobratsch ein Fresko, das die Muttergottes mit dem Jesuskind zeigt. Schon damals diente Franca, die gerade zur Welt gekommen war, als reales Vorbild. Heuer porträtierte Helga Druml ihre Tochter auf einem Wandgemälde in der Kapelle St. Johann an der Gail.
Mit dem Kirchlein wollte eine Nötscher Dorfinitiative an den Dobratsch-Sturz des Jahres 1348 erinnern und die Künstlerin war selbstverständlich mit dabei. Sechs Monate lang arbeitete die Adolf-Frohner-Schülerin für Gottes Lohn an ihrem Gemäldezyklus und gab dem kleinen "Täufer" die Züge ihrer blonden Tochter.
Die 40-Jährige, die auch promovierte Philosophin ist, steht künstlerisch in der Tradition des Nötscher Kreises und ist international als Malerin erfolgreich: mit Bildern von kraftvoller Gegenständlichkeit, die mit praller Farbigkeit und ironischen Untertönen Mensch und Natur zum Inhalt haben.
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Dank an 400 Helfer
Bei der größten Suchaktion der vergangenen Jahre haben rund 400 Personen mitgeholfen. Im Einsatz standen 45 Polizisten, 29 Polizeischüler, 10 Polizeidiensthundeführer, 13 Cobra-Beamte, 145 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, 15 Mitglieder des Bergrettungsdienstes, 40 Personen der Rettungshundebrigade mit 25 Hunden, 34 Mitglieder der Samariterrettungshundestaffel mit 29 Hunden, Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei, Mitglieder der Wasserrettung sowie des Roten Kreuzes.










