Angst und Freude
Hunderte Frauen und Männer haben 26 Stunden lang gesucht. Nach Franca (5), einem aufgeweckten Mädchen aus dem Gailtal. Zehntausende Menschen, verbunden durch Medien und soziale Netzwerke im Internet, haben mitgefiebert und mitgelitten.
Gott sei Dank ist Franca wieder da. Unbeschadet, munter und froh, mit Mama kuscheln zu können. Was bleibt, ist die Frage, ob sie Angst hatte. In stockdunkler Nacht, alleine im Wald. "Ich habe Katzenaugen. Ich sehe auch im Dunkeln", merkte die Kleine an. Der "Aufwecker", vor knapp fünf Jahrzehnten im Alter von Franca, hatte damals Angst. Angst im Elternhaus allein in den dunklen Keller zu gehen. "Die Angst ist ein schwarzes Loch", sagte damals der Vater. Aber das ist lange her.
Kinder im Jetzt und Heute sind anders, sagen Psychologen. Die Welt hat sich verändert und damit auch das Verhalten und Empfinden der Erdenbürger.
Was geblieben ist, sind Sorge und Angst der Eltern um ihre Kinder. Ob mit oder ohne schwarzes Loch im dunklen Kohlenkeller.










