Bereits 13 Tote durch Pansch-Alkohol in Tschechien
In Tschechien reißt eine Serie von Vergiftungen durch Pansch-Alkohol nicht ab: Bereits 13 Menschen sind innerhalb einer Woche gestorben, nachdem sie mit hochgiftigem Methanol versetzten Wodka oder Rum getrunken hatten.

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Mehrere Menschen schweben weiter in Lebensgefahr oder drohen zu erblinden.
Die Regierung berief am Mittwoch einen Krisenstab ein. Gesundheitsminister Heger räumte erstmals ein, dass die hochgiftigen Spirituosen auch ihren Weg in die Geschäfte des Einzelhandels gefunden haben könnten. "Es ist wahrscheinlich, dass auf kriminelle Weise technisches Methanol in die Alkoholgetränke gemischt wurde", sagte Heger im Tschechischen Rundfunk.
Ministerpräsident Petr Necas forderte die Behörden zum Handeln auf. Woher der Fusel kommt, blieb trotz verschärfter Kontrollen unklar. Die Polizei beschlagnahmte bei einer Razzia Sechs-Liter-Plastikflaschen mit gepanschtem Wodka. Der örtliche Hersteller sprach von einer Fälschung seines Markenprodukts. Das Gesundheitsministerium kündigte landesweite Kontrollen von Restaurants und Gasthäuser an.
Im Geschäft gekauft
Ein teilweise erblindeter Patient berichtete dem Sender CT, dass er die verhängnisvolle Markenflasche Wodka zur Feier seines Geburtstags in einem Geschäft gekauft habe. Wenige Milliliter Methanol reichen für eine Vergiftung mit Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Sehstörungen bis zur Erblindung oder zum Tod.










