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    Zuletzt aktualisiert: 08.09.2012 um 21:14 Uhr

    Opfer von Vierfachmord starben durch Kopfschüsse

    Die Opfer des Vierfachmordes in Frankreich sind laut Autopsiebericht durch jeweils zwei Kopfschüsse getötet worden - die Hintergründe der Tat sind allerdings weiterhin völlig unklar.

    Foto ©

    Die Opfer des Vierfachmordes in Frankreich sind laut Autopsiebericht durch jeweils zwei Kopfschüsse getötet worden. Den zwei Männern und zwei Frauen sei "mitten in den Kopf" geschossen worden, sagte Staatsanwalt Eric Maillaud am Samstag im ostfranzösischen Annecy. Am Tatort seien in etwa 25 Patronenhülsen gefunden worden. Zu der oder den verwendeten Waffen wollte er keine Angaben machen.

    Befragungen laufen

    Um den Mord an dem 50-jährigen Saad al-Hilli, seiner Frau, einer älteren Verwandten des Paares sowie an einem französischen Radfahrer aufzuklären, würden alle Menschen aus dem unmittelbaren Umfeld der Familie befragt, sagte Maillaud. Dies betreffe auch alle Familienangehörigen. Die britische Polizei hat unterdessen das Haus der Eheleute in dem Örtchen Claygate bei London untersucht. Für die Ermittlungen sind zudem vier Polizisten aus Frankreich nach Großbritannien gereist. Zwei Mitglieder der Familie und britische Sozialarbeiter sind währenddessen in Frankreich eingetroffen. Sie sollen sich um die überlebenden Töchter des ermordeten Ehepaares kümmern.

    Der aus dem Irak stammende britische Ingenieur, seine Frau und eine ältere mutmaßliche Verwandte waren am Mittwoch in ihrem Auto auf einem Waldparkplatz in der Nähe von Annecy erschossen worden. Auch ein Fahrradfahrer, der offenbar zufällig vorbeikam, wurde getötet. Nur die beiden kleinen Töchter der britischen Familie überlebten das Blutbad: Eine Vierjährige blieb körperlich unverletzt, weil sie sich in dem von Kugeln durchsiebten Auto unter der Leiche ihrer Mutter versteckte. Ihre siebenjährige Schwester erlitt Schädelfrakturen und wurde in ein künstliches Koma versetzt, war aber am Samstag nicht mehr in Lebensgefahr.

    Hintergründe unklar

    Die Hintergründe der Tat sind völlig unklar. Die Familie soll Aussagen von Bekannten zufolge überstürzt in den Campingurlaub nach Annecy aufgebrochen sein. Die Polizei geht unter anderem einem Hinweis auf einen möglichen Erbstreit nach. Der Bruder des ermordeten Briten war am Donnerstag bei der britischen Polizei vorstellig geworden. Er bestreitet jedoch einen Erbstreit in der Familie. Zeugen hatten kurz nach den tödlichen Schüssen einen grünen Geländewagen und ein Motorrad in der Gegend gesehen. Die Polizei in Italien und der Schweiz unterstützt die Suche nach dem Täter oder den Tätern, da sie über die Landesgrenze geflohen sein könnten.

    Der französische Staatsanwalt kündigte an, dass es von nun an keine täglichen Pressekonferenzen zu dem Fall mehr gebe. Die Ermittler gingen nur noch an die Öffentlichkeit, wenn bedeutende Fortschritte verkündet werden könnten. Die nächste Pressekonferenz könnte laut Maillaud Mitte kommender Woche stattfinden.


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