Wladi, flieg du voran! Putin als Kranichflüsterer
Pferde, Tiger, Elche und jetzt auch noch die Kraniche: Russlands Präsident Wladimir Putin ist oft zwar weniger gut zu Menschen, aber dafür sehr gut zu Tieren. Sein neuestes Projekt: Mit einen Drachenflieger begleitet er sibirische Kraniche zu den Winterquartieren.

Foto © ReutersErstes Kennenlernen: Wladimir Putin und einer der Kraniche
Der russische Präsident Wladimir Putin will sich nun offenbar als Vogelbetreuer engagieren: Putin will mit einem Drachenflieger sibirische Kraniche auf dem Weg in ihre angestammten Winterquartiere führen, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow der Nachrichtenagentur AFP. Nach russischen Medienberichten will der Staatschef sich am Wochenende auf der Jamal-Halbinsel an einer Artenschutzaktion unter dem Namen "Flug der Hoffnung" beteiligen. Dabei sollen in Gefangenschaft geschlüpfte Kraniche von Drachenfliegern auf ihren traditionellen Routen zum Überwintern geführt werden.
Weißes Kostüm und Schnabel
Der Organisator des Projekts, Juri Markin, sagte dem Radiosender Moskauer Echo, Putin werde bei der Aktion einen weißen Kittel und möglicherweise sogar einen künstlichen Schnabel tragen, damit die Vögel ihn als einen der ihren akzeptierten. Zudem sollten beim Flug Aufnahmen von Kranichrufen abgespielt werden.
Putin inszeniert sich gern in der Rolle des starken Manns Russlands. So schwang er sich schon vor Kameras mit nacktem Oberkörper auf ein Pferd, um durch die russische Steppe zu reiten. Er ging an Bord eines U-Boots, das bis zum Grund des Baikalsees tauchte, und beteiligte sich persönlich daran, ein Tigerweibchen einzufangen und mit einem Peilsender zu versehen.














