Doch größere Schäden nach Beben auf Philippinen

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Das schwere Erdbeben vor den Philippinen am Freitagabend hat doch größere Schaden angerichtet als zunächst gedacht. 130.000 Küstenbewohner waren aus Angst vor einem Tsunami ins Landesinnere geflüchtet. Das Beben der Stärke 7,6 hatte großes Zerstörungspotenzial, doch blieben die Killerwellen aus. Erst bei der Rückkehr der Dorfbewohner am Sonntag wurden die Schäden sichtbar.
In mehrere Dörfern wurden mehr als 80 Hütten und Häuser zerstört und Straßen und Brücken beschädigt. Die Behausungen sind oft mit Wellblech und Brettern gebaut und halten Beben nicht stand.
"Wir leben jetzt auf der Straße", sagte Lolita Febellar (44), eine Mutter mit sieben Kindern aus der Ortschaft General MacArthur. Zusammen mit Hunderten Nachbarn ging sie durch die Schuttberge. "Wir versuchen zu retten, was zu retten ist, aber wir brauchen Hilfe."
Eine Frau kam nach Angaben der Zivilschutzbehörde bei dem Beben ums Leben. Die Behörde schätzte den gesamten Sachschaden auf 12,8 Millionen Pesos (242.000 Euro). 1990 hatte ein Beben der Stärke 7,7 im Norden der Philippinen 2.000 Menschenleben gefordert.











