Einer der heißesten Augustmonate liegt hinter uns
Wieder ein Monat, der zu den wärmsten der Messgeschichte zählt: Platz vier in der Temperatur-Hitliste der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik hat sich der heurige August gesichert. Seit 246 Jahren werden Daten aufgezeichnet.

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Verbreitet gab es um 20 Prozent mehr Sonnenschein als im langjährigen Mittel, aber teils auch viel Regen. In Innsbruck wurde so etwa die sechstgrößte Regenmenge seit Aufzeichnungsbeginn gemessen.
"Der August 2012 lag zwar nur um 1,9 Grad über dem Mittel 1971-2000, erreichte damit aber Platz vier in der 246-jährigen Messgeschichte. Wobei die Plätze eins bis drei deutlich wärmer waren als dieser August, mit einer Abweichung von 3,7 bis 3,9 Grad", so Alexander Orlik von der ZAMG.
Am absolut wärmsten war es im August 2012 mit einem Monatsmittel von 23,4 Grad in der Wiener Innenstadt. Die höchste Temperatur wurde am 20. August mit 37,9 Grad in Hohenau/March (NÖ) gemessen. Beachtlich waren auch die Temperaturen in höheren Lagen: In Tamsweg (S, 1.026 Meter Seehöhe) 32,6 Grad am 20. August, am Galzig (T, 2.084 Meter Seehöhe) 23,5 Grad am 19. August.
Heftige Regenschauer und Gewitter, teils auch Unwetter, brachten in einigen Regionen deutlich mehr Regen als im langjährigen Mittel, etwa im Rheintal, in großen Teilen Nord- und Osttirols und in Teilen des Mühl- und Waldviertels (100 bis 150 Prozent über dem Mittel). Die Regenmenge an der ZAMG-Wetterstation Innsbruck-Universität war mit 224 Millimeter die sechstgrößte in der Messreihe seit 1866.
Zu trocken war dieser August stellenweise im Osten und Südosten Österreichs. Das Niederschlags-Minus reicht von 30 Prozent in Deutschlandsberg (ST) bis 70 Prozent im Seewinkel. Der August 2012 brachte dafür im Großteil Österreichs um etwa 20 Prozent mehr Sonnenschein als im langjährigen Mittel.










