Unfallgefahr Schule: Fast 50.000 verletzte Kinder

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Beim Turnen und Raufen passiert es am häufigsten. Im vergangenen Schuljahr 2011/2012 sind 47.544 Unfälle gemeldet worden, wie die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) am Donnerstag berichtete. Mit 15.444 Unfällen führen die Hauptschulen die Statistik an, gefolgt von den AHS mit 10.320 und den Volksschulen mit 10.140.
Besonders oft verletzten sich die Schüler im Turnsaal, 13.194 taten sich beim Ballspielen weh, 4.612 bei anderen Turnübungen und 3.699 zogen sich Verletzungen auf der Skipiste zu. Meistens handelte es sich dabei jedoch um kleinere Verletzungen. Schwerwiegender ist die Gewalt unter Jugendlichen: Raufereien sind immer wieder eine Ursache für Verletzungen in der Schule, fast 6.000 derartige Schadensfälle wurden der AUVA im vergangenen Schuljahr gemeldet.
Auch im Straßenverkehr werden immer wieder Kinder verletzt. Insgesamt ereigneten sich im vergangenen Schuljahr 1.696 Wegunfälle, zwei Schüler kamen ums Leben.
Die AUVA empfiehlt daher: Eltern sollten jetzt den Schulweg mit den Kindern zusammen auswählen und üben. Die AUVA erarbeitet gemeinsam mit den Schulen in den Bundesländern Schulwegpläne. Darin ist der sicherste Weg zur Schule für die Kleinen dargestellt, die Gefahrenstellen sind besonders markiert. Vor allem bei schlechter Witterung sollen die Kinder mit gut sichtbarer Kleidung auf den Schulweg geschickt werden. Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Sicherheitsfaktor.











