Kosmonauten erledigen Mission in Rekordzeit

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Zwei russische Kosmonauten haben am Montagabend in Rekordzeit ihren "Weltraumspaziergang" abgeschlossen. Nach fünf Stunden und 50 Minuten kehrten Gennadi Padalka und Juri Malentschenko um 23.28 Uhr wieder in die Internationale Raumstation ISS zurück. Dies teilte das Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau mit. Ursprünglich waren knapp sechseinhalb Stunden geplant.
Die Männer haben einen Lastenkran vom "Pirs"- zum "Sarja"-Modul umgesetzt, fünf neue Meteoritenschutzschilde am "Swesda"-Modul montiert und den wissenschaftlichen Mini-Sputnik "Sfera" ausgesetzt. Zusätzlich demontierten sie den Container des "Biorisk-MSN"- Experiments und nahmen weitere Arbeiten vor. Wegen eines Lecks, das erst lokalisiert und beseitigt werden musste, konnte der "Weltraumspaziergang" erst eine knappe Stunde später beginnen.
Der Ausstieg war der nunmehr 37. aus dem russischen ISS-Segment. Für Padalka war es der neunte und für Malentschenko der fünfte Aussenbordeinsatz in ihrer langjährigen Kosmonautenkarriere. Bereits für den 30. August ist der nächste "Weltraumspaziergang" vorgesehen. Dann sollen eine US-Astronautin und ihr japanischer Kollege zusätzliche Reparaturarbeiten vornehmen.
Ein russischer Frachter vom Typ Progress wurde unterdessen gezielt zum Absturz gebracht und verglühte größtenteils in der Atmosphäre. Trümmer des Transporters, der im April Nachschub zur ISS gebracht hatte, seien in den Pazifik gefallen, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau mit. Ein Sprecher bestätigte zudem Berichte über eine neue Trägerrakete für Mondflüge. In Zusammenarbeit mit den Ex-Sowjetrepubliken Ukraine und Kasachstan soll eine Rakete entwickelt werden, die 70 Tonnen transportieren könne, hieß es.










