Sieben Japaner starben an verseuchtem Chinakohl
Auf der nordjapanischen Insel Hokkaido sind durch eine Vergiftung nach dem Verzehr von Chinakohl mindestens sieben Menschen gestorben. Das eingelegte Gemüse sei mit E-Coli-Bakterien verseucht gewesen, hieß es am Sonntag von Behördenseite. Mehr als 100 weitere Personen seien erkrankt. Laut Medienberichten war dies die folgenschwerste Nahrungsmittelvergiftung in Japan seit zehn Jahren.
Die Mehrheit der Opfer hatte den Chinakohl in Altenheimen in Sapporo und einer anderen Stadt auf Hokkaido gegessen, teilte die örtliche Gesundheitsbehörde mit. Auch ein vier Jahre altes Mädchen soll unter den Opfern sein. Es sei am 11. August gestorben, nachdem es Symptome einer E-Coli-Vergiftung gezeigt habe. Das Lebensmittel sei Ende Juli in einer Fabrik in Sapporo hergestellt worden, hieß es weiter.










