Eurofighter lassen es krachen
"Taktische An- und Abflugverfahren" üben Eurofighter-Piloten bis Ende September in Zeltweg.

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Wenn das Eurofighter-Geschwader in Zeltweg übt, sorgt das für Unruhe. Weil nämlich die Jets bekanntermaßen ziemlich laut sind, regt sich in der Bevölkerung immer wieder Widerstand. Und der Fluglärm wird sich auch über weite Teile des Bezirks Leoben erstrecken. Im Ennstal und auch im Ausseerland regt sich dieser Tage schon der Widerstand gegen die luftige Ruhestörung. Vor allem rund um die Seen im steirischen Salzkammergut, wo in der sommerlichen Hochsaison viele Gäste vor allem eines suchen, nämlich Ruhe.
Grund für den Lärm ist ein spezielles Training für die Eurofighter-Piloten, das vom Überwachungsgeschwader Zeltweg durchgeführt wird. Trainiert werden taktische An- und Abflugverfahren. Christian Fiedler vom Militärkommando Steiermark erklärt: "Diese Flugübungen sind für Eurofighterpiloten erforderlich, um bei Einsätzen mit höherer Bedrohungsstufe alle fliegerischen Aufträge umfassend erfüllen zu können. Das Training wird bis 28. September andauern." Pro Tag wird es zwei bis drei Flüge zwischen 8 und 17 Uhr geben. Ab 4. September wird außerdem dienstags bis 22 Uhr geflogen.
Lufttraining
Bereits im April dieses Jahres gab es eine ähnliche Übung, die zu Protesten führte. Über unbewohntem Gebiet beträgt die Mindestflughöhe bei Eurofighterflügen immer 150 Meter über Grund, bei bewohntem Areal 300 Meter. Inwieweit der Bezirk Leoben während der gesamten Dauer der Übung mit Lärmbelästigung zu rechnen hat, lässt sich derzeit nicht beantworten. Laut Auskunft des Bundesheeres würden die Übungen in verschiedenen Lufttrainingsräumen durchgeführt. Wann in welchem Gebiet geflogen wird, lasse sich noch nicht genau sagen.










