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    Zuletzt aktualisiert: 17.08.2012 um 14:57 UhrKommentare

    Anwalt Rebasso wurde ermordet und im Wald gefunden

    Foto © APA

    Der Wiener Wirtschaftsanwalt Erich Rebasso ist entweder erwürgt oder erdrosselt worden. Wie die Polizei berichtete, habe dies die Obduktion der in einem Waldstück bei Königstetten gefundenen Leiche ergeben. Man könne davon ausgehen, dass der 48-Jährige unmittelbar nach der Entführung aus der Wiener Innenstadtgarage am 27. Juli oder sogar noch in der Garage selbst ermordet worden ist.

    Die beiden Tatverdächtigen sitzen seit Freitagnachmittag in Moskau in Untersuchungshaft. Ein 31- sowie ein 35-jähriger Mann, die aus einem Dorf "weit außerhalb von Moskau" stammen, dürften bereits vor der Entführung aus der Innenstadtgarage gewusst haben, dass Rebasso in der Nähe des späteren Fundorts seiner Leiche gewohnt hat. "Im Haus selbst waren sie aber nicht", sagte Polizei-Sprecher Roman Hahslinger. Es scheint, als hätten die zwei Russen den Wohnort Rebassos zuerst ausgekundschaftet. Dann hätten sie den Anwalt ermordet und anschließend die Leiche nur deshalb in dem Waldstück bei Königstetten vergraben, weil sie mit der Gegend bereits einigermaßen vertraut gewesen seien.

    Dass es sich um einen Auftragsmord handelte, sei auszuschließen, so Hahslinger zur APA. Die beiden nun in Moskau inhaftierten Personen zählten demnach zum Kreis jener Anleger, die um hohe Geldsummen geprellt worden waren. Rebasso hatte zwar immer beteuert, mit den Betrugsfällen nichts zu tun zu haben, und erstattete diesbezüglich sogar Selbstanzeige - geglaubt dürften die Männer die Unschuldsbekundungen des Anwalts allerdings nicht haben. Eine Auslieferung der beiden Männer scheint allerdings unmöglich, denn eine Überstellung russischer Staatsangehöriger aus Russland nach Österreich ist laut Justizministerium ausgeschlossen.

    Quelle: APA

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