Twin City Liner am Donaukanalufer aufgelaufen

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Der Twin City Liner, der Wien mit Bratislava auf dem Wasserweg verbindet, ist am Donnerstagabend auf Höhe der Erdberger Lände 30 auf dem Donaukanalufer aufgelaufen. Nach Angaben der Wiener Rettung und der Polizei gab es mehrere leicht verletzte Personen. Laut Ronald Packert, Sprecher der Wiener Rettung, gab es sieben Leichtverletzte an Bord des mit etwa 100 Personen besetzten Schiffes.
Der Grund für das Auflaufen dürfte technisches Gebrechen gewesen sein. Nach derzeitigem Wissensstand wird als Ursache ein plötzlicher Ausfall beider Turbinen vermutet, teilte die Wien Holding mit. Hinweise auf einen Fahrfehler oder Fremdeinwirkung - zum Beispiel durch im Wasser treibende Baumstämme - würden derzeit nicht vorliegen.
Laut Wiener Berufsrettung wurden eine Frau mit einer leichten Knieverletzung und ein Bub mit einer leichten Schädelprellung ins Spital eingeliefert. Fünf weitere Personen konnten noch am Unfallort in häusliche Pflege entlassen werden. Die Central Danube GmbH als Schiffseigner und die Wien Holding, zu der die Central Danube gehört, bedauerten in einer Aussendung den Vorfall. Die Unfallursache werde nun genau untersucht.
Das Schiff ist bei dem Vorfall nicht beschädigt worden. Als erste Maßnahme bis zur Klärung des Unfallhergangs wird die Geschwindigkeit des Twin City Liners im kurvigen Teil des Donaukanals auf Tempo 30 reduziert.










