Mehr als 60 Waldbrände im Westen der USA
Mehr als 60 Wald- und Buschbrände wüten im Westen der USA. Besonders betroffen seien die Küstenstaaten Washington, Oregon und Kalifornien. Am schlimmsten sei die Situation im Staat Washington, dort hätten die Flammen 70 Häuser zerstört, berichtete der TV-Sender CNN am Mittwoch. 900 Menschen hätten ihr Heim verlassen müssen. Es sei aber niemand verletzt worden, sagte der Einsatzleiter.
Die Brandgefahr sei aufgrund von Wind, Hitze und Trockenheit extrem. Drei Wochen sei überhaupt kein Niederschlag gefallen. Die Lage sei chaotisch, sagte ein Polizeisprecher des Bezirks Kittitas. "Es war so eine Sache, bei der man nie das Gefühl hatte, etwas unter Kontrolle zu haben, weil sich die Lage immer je nach Wind veränderte."
Auch in Kalifornien waren weiter tausende Feuerwehrleute im Einsatz. Im dünn besiedelten Landesinneren mussten Dutzende Menschen aus ihren Häusern gerettet werden. Mindestens ein Mensch wurde wegen starker Verbrennungen ärztlich behandelt. Ein Haus wurde ein Raub der Flammen.
Auch im Staat Idaho loderten zahlreiche Brände. Dort bereits am Sonntag eine Feuerwehrfrau von einem umfallenden Baum erschlagen, wie die Forstbehörden am Dienstag mitteilten. In Oregon musste eine weitere Feuerwehrfrau wegen Verbrennungen und Rauchvergiftung behandelt werden.
Ursache der Feuer ist die große Trockenheit. Auch die Hitze von teilweise fast 40 Grad trägt dazu bei. Die hohen Temperaturen erschweren den Kampf gegen die Brände. Allein im Staat Washington sind laut CNN etwa 100 Quadratkilometer Wald- und Buschland zerstört worden.










