Töchterle mahnt mehr private Mittel für Unis ein
Angesichts des schwachen Abschneidens österreichischer Unis im internationalen Vergleich forderte Wissenschaftsminister Töchterle Zugangsregeln in stark nachgefragten Fächern. Spitzenunis bräuchten "bestmöglichen Rahmenbedingungen in Lehre und Forschung".

Foto © APA/Neubauer
Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (V) hat angesichts des wiederholten schwachen Abschneidens heimischer Universitäten im "Shanghai Academic Ranking of World Universities" erneut mehr private Mittel für die Universitäten - darunter fallen auch Studiengebühren - sowie Zugangsregeln für stark nachgefragte Studien eingemahnt. "Jene Unis, die an der Spitze liegen, haben eines gemeinsam: Sie bieten Lehrenden und Studierenden die bestmöglichen Rahmenbedingungen in Lehre und Forschung", betonte er gegenüber der APA.
Der Minister betonte, dass die diversen Hochschul-Rankings "differenziert und entsprechend der jeweiligen Schwerpunkte" betrachten werden müssten. Außerdem würden heimische Unis in einigen Bereichen durchaus mit internationalen Spitzenuniversitäten mithalten: So liege Österreich etwa im neuen Ranking "Universitas 21" der Universität Melbourne auf Rang zwölf. Das Ziel müsse dennoch sein, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.











