Auf einen Sprung durch Amerika
Am Donnerstag startet der Lavanttaler Christian Schwab gemeinsam mit Kollege Peter Moizi seine Kabarett-Tour durch Amerika.

Foto © KK/Dominik TratPeter Moizi und Christian Schwab werden die Auslandsösterreicher zum Lachen bringen
Barack Obama hatte bei seinem Wahlkampf das Motto: Yes, we can. Unser Motto dazu: Yes, we try", scherzte der gebürtige Lavanttaler Kabarettist und Ö3-Comedian Christian Schwab vor seinem Abflug Richtung USA. Von einem Versuch kann man wohl nicht mehr reden, denn mittlerweile sitzt der 33-Jährige schon im Flieger nach Washington, wo er gemeinsam mit seinem Kabarett-Kollegen Peter Moizi eine Amerika-Tour starten wird. Oder wie sie es ausdrücken würden: "Ein Sommermärchen und ein Kabarettabenteuer beginnen."
Die drei großen Ziele werden die Großstädte Washington, Chicago und New York sein. Gespielt wird in einem Botschaftsgebäude, in einem Lokal und als besonderen Höhepunkt am Hudson River auf einem Flugzeugträger - eine Art Museum auf dem Wasser. Insgesamt werden die beiden dafür rund zwei Wochen in Amerika sein.
Kontakte vermittelt
Hilfe für ihre Auslandstour haben die beiden vor allem vom österreichischen Konsul bekommen. "Er vermittelte uns über 3000 Kontakte von Auslandsösterreichern, die ja unser Zielpublikum sind. Somit wird das quasi ein großes Österreichfest in Amerika", sagt Schwab, der natürlich auch seinen bekanntesten Parodie-Klassiker, nämlich Sepp Forcher, mit im Gebäck hat.
Inhalt des Kabaretts werden hauptsächlich die Unterschiede zwischen Österreich und Amerika sein - auch im Hinblick auf so manche Korruptionsgeschichten. "Denn in dieser Sache sind wir wohl eher das Land der unbegrenzten Möglichkeiten", sagt der Lavanttaler. Vieles wird auf Deutsch aufgeführt, manche Passagen aber auch auf Englisch. "Dazu haben wir uns professionelle Hilfe geholt, um die Pointen richtig zu setzen", erzählt Schwab. Viele Promis werden im Kabarettprogramm ebenso vorkommen, so wie etwa Wolfgang Ambros, Bundeskanzler Werner Faymann oder Herbert Prohaska, der die amerikanische Geschichte analysieren wird.
Im Herbst, nämlich von 12. September bis 30. November, werden die beiden Kabarettisten dann durch Österreich touren und über ihre Eindrücke in den USA berichten. "Quasi von New York bis Nest. Und diesen Ort gibt es wirklich, nämlich in Niederösterreich", lächelt der St. Andräer, der im November auch in seinem Heimatort zu Gast sein wird.










