Mit dem Alter steigen die Beschwerden
Cannabis benebelt Österreichs Jugendliche kaum: Vier Prozent der Mädchen und acht Prozent der Burschen über 15 geben an, in den voran gegangenen 30 Tagen Cannabis benutzt zu haben (20. Rang). In Kanada sind das je 18 Prozent der Mädchen und Burschen, in Spanien 15 bzw. 17 Prozent und in den USA zwölf bzw. 16 Prozent (die ersten drei Plätze). Hier befindet sich Norwegen an vorletzter Stelle mit einem Prozent bei den Mädchen und vier Prozent bei den Burschen.
Insgesamt zeigt sich, dass je nach Altersgruppe durchaus unterschiedliche Entwicklungen beim Risikoverhalten von Jugendlichen auftauchen. Das wird auch noch zusätzlich durch die unterschiedlichen kulturellen Gegebenheiten, Nationen und auch sicher durch unterschiedliche Gesetzgebung (z.B. beim Alkohol und Cannabiskonsum) beeinflusst.
Zwischen 11 und 17 steigen Beschwerden
Eines belegt die HBSC-Studie ganz deutlich: Zwischen dem elften und dem 17. Lebensjahr steigt die Belastung der österreichischen Kinder bzw. Jugendlichen durch Beschwerden wie Kopf-, Magen-/Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, schlechte Laune, Gereiztheit von einem Wert von 30,18 bei Mädchen auf einen Wert von 39,74 (hundertteilige Skala), Bei den Burschen von 28,44 auf 33,60. 17,2 Prozent der Elf- bis 17-Jährigen insgesamt können schlecht einschlafen, 14,4 haben öfter Kopfschmerzen, 14,2 Prozent sehen als gereizt oder schlecht gelaunt, jeweils 11,7 Prozent geben an, nervös zu sein bzw. Rückenschmerzen zu haben.
Auf der anderen Seite sinkt die Zahl der Tage pro Woche, an denen die Burschen zumindest 60 Minuten körperlich aktiv sind von 5,37 (Elfjährige) auf 3,48 (17-Jährige), bei den Mädchen von 4,86 auf 2,84 Tage. 15-Jährige geben an, an Schultagen 5,31 Stunden (Mädchen) und 6,32 Stunden (Burschen) am Computer oder vor dem Fernseher zu sitzen. An schulfreien Tagen steigt das in dieser Altersgruppe mit dem Höchstwert sogar noch an (8,8 Stunden bei den Burschen/7,45 Stunden bei den Mädchen.).












