Brände in Südeuropa - Hitzewelle in Spanien

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Hitze und Brände halten Südeuropa weiter in Atem: Besonders betroffen sind Griechenland, Italien, Portugal. Die Behörden in Spanien riefen wegen einer Hitzewelle für Teile des Landes die höchste Alarmstufe aus. Die griechische Feuerwehr hat am Samstag mit Unterstützung von Soldaten und Verstärkung aus Serbien gegen den verheerenden Waldbrand nahe der Mönchsrepublik am Berg Athos gekämpft.
Wie die Feuerwehr mitteilte, war sie mit 200 Männern und 120 Freiwilligen sowie mit 14 Löschflugzeugen und sieben Hubschraubern im Einsatz. Die Armee entsandte nach eigenen Angaben mehr als 300 Soldaten und 50 Fahrzeuge, Belgrad schickte knapp 50 Feuerwehrleute. Gegen Mittag schritt der Brand dennoch voran, bedrohte aber keines der Mönchsklöster, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Zwei weitere große Brände wüteten unterdessen im Westen der Halbinsel Peloponnes. Die Feuerwehr hoffte, sie bald unter Kontrolle bekommen zu können.
In der Gegend von Cordoba in Südspanien wurden für Freitag Höchstwerte von bis zu 45 Grad erwartet. In Städten wie Madrid, Sevilla, Badajoz oder Saragossa sollte es bis zu 44 Grad heiß werden. Das Wetteramt gab für mehrere Provinzen im Zentrum und Süden des Landes die "Alarmstufe rot". Die Hitze bedeutete eine extrem hohe Waldbrandgefahr. Das Risiko wurde noch dadurch erhöht, dass der Sommer in ganz Spanien bisher ungewöhnlich trocken war. In der Gegend von Cuenca östlich von Madrid kämpften die Löschmannschaften am Freitag gegen ein Feuer, das 300 Hektar Wald und Buschland vernichtete.
Bei Waldbränden in Portugal starb ein Feuerwehrmann. Der 53-Jährige sei am Donnerstag bei Figueiro dos Vinhos knapp 200 Kilometer nördlich von Lissabon in seinem Fahrzeug von den Flammen eingeschlossen worden, berichteten Medien am Freitag unter Berufung auf den Zivilschutz. Am Freitag wütete den amtlichen Angaben zufolge noch ein Waldbrand in der nordöstlichen Gemeinde Algoso, 30 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Bis Ende Juli hatten die Brände in Portugal nach offiziellen Angaben gut 67.000 Hektar Wald zerstört. Das sei drei Mal mehr als im Vorjahr, hieß es.
Allein am Donnerstag wurden in Italien 108 Waldbrände registriert - vor allem in den Regionen Kampanien und Latium, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Freitag berichtete. Die Gluthitze in weiten Teilen Italiens erschwerte die Löscharbeiten. Vor allem im Süden wurden Werte jenseits der 40-Grad-Marke erreicht. Am Wochenende war laut Vorhersagen eine leichte Abkühlung zu erwarten.











