Zukunftsoptimismus der Österreicher ging zurück

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Der Zukunftsoptimismus der Österreicher ist seit dem Jahreswechsel deutlich zurückgegangen. Die aktuelle Grundhaltung ist "Abwarten". Das ist das am Donnerstag veröffentlichte Ergebnis einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "market" durch telefonische Interviews mit 400 Personen, die repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren sind.
Männer sind mit 47 Prozent deutlich optimistischer als Frauen, die auf 40 Prozent kommen. Ähnlich verhält sich dies bei unterschiedlicher Bildung. Personen mit Matura oder höherem Abschluss blicken zu 53 Prozent zuversichtlich in die Zukunft, jene mit Pflichtschule nur zu 32 Prozent. Bezogen auf das Alter sehen nicht mehr die Jungen am meisten rosa, sondern die Altersmitte zwischen 30 und 49 Jahren.
Im vergangenen Dezember blickten noch 72 Prozent der Befragten den folgenden Monaten mit Optimismus und Zuversicht entgegen. Ende Juli waren es nur mehr 43 Prozent. Der Anteil der Skeptiker und Pessimisten ist jedoch nicht im gleichen Ausmaß angestiegen - er ist sogar von 39 auf 27 Prozent gesunken. Aber die Gruppe der Unschlüssigen mit der Einstellung "Warten wir einmal ab" ist größer geworden: Sie ist von 14 auf 30 Prozent angewachsen.
Nur noch sieben Prozent glauben, dass es wirtschaftlich in den kommenden Monaten aufwärtsgeht. Der Höchstwert lag im November 2009 bei 41 Prozent. Aber auch bei dieser Frage geben nur 20 Prozent eine wirklich negative Einschätzung ab. Die Hoffnung überwiegt: 72 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Wirtschaftsentwicklung vorerst gleich bleiben wird.











