EU besorgt über Prozess gegen Band "Pussy Riot"
Die EU ist besonders hinsichtlich der "Unregelmäßigkeiten" seit der Verhaftung der drei Frauen besorgt. Anwälte, Journalisten und mögliche Zeugen sollen laut Berichten zunehmend eingeschüchtert werden.

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Die Europäische Union hat sich besorgt über den Prozess gegen die russische Punk-Band "Pussy Riot" gezeigt. Dabei gehe es um "Unregelmäßigkeiten" seit der Verhaftung der drei Frauen im März ebenso wie um die Umstände der Untersuchungshaft und das Tempo des Gerichtsverfahrens, sagte eine Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton am Mittwoch in Brüssel. "Wir sind auch besorgt über Berichte über zunehmende Einschüchterung von Anwälten, Journalisten und möglichen Zeugen." Die EU, die das Gerichtsverfahren durch Diplomaten beobachte, fordere Russland auf, seinen internationalen Verpflichtungen nachzukommen und ein faires Verfahren zu garantieren. "Die EU wird diesen Fall sehr genau weiter verfolgen."
Auch die deutsche Regierung verfolgt den Prozess "mit Sorge". "Die Bundesregierung ist der Überzeugung, dass eine nachhaltige Modernisierung Russlands nur mit einer vielfältigen und offenen Zivilgesellschaft gelingen kann", sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter in Berlin.










