Kommen 0,5 Promille für Radler?

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Die Forderung der Wiener ÖVP nach einem Handyverbot und der Herabsetzung des Alkohollimits auf 0,5 Promille für Radler stößt im Verkehrsministerium auf Interesse: "Selbstverständlich ist man gesprächsbereit", betonte ein Sprecher von Verkehrsministerin Bures. Im Herbst würden Experten des ständigen Unterausschusses Radverkehr des Verkehrssicherheitsbeirates darüber diskutieren.
"Was herauskommt, kann man im Vorhinein nicht sagen", ließ der Sprecher das Ergebnis offen. In dem Gremium werde u.a. auch über die Nummerntafeln für Biker und die Flexibilisierung der Radwegebenützungspflicht beraten, kündigte er weiters an. Ziel des Verkehrsministeriums sei es, dass ein Gesamtpaket für mehr Sicherheit und zur Förderung des Radverkehrs erstellt werde.
Derzeit dürfen Radfahrer mit 0,8 Promille im Blut auf den Straßen unterwegs sein, Autofahrer mit bis zu 0,5 Promille. Auch das Telefonieren am Bike ist erlaubt - aufgrund mangelnder Regelung. Für Autofahrer hingegen ist das Telefonieren - wenn ohne Freisprecheinrichtung - verboten.
Die am Dienstag vom Wiener ÖVP-Klubobmann Fritz Aichinger im APA-Gespräch erhobene Forderung nach einer Gleichstellung wird nicht nur vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, sondern auch innerhalb der Wiener Stadtregierung - konkret von der SPÖ - unterstützt. Die Grünen äußerten sich bisher nicht zur Thematik.











