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Zuletzt aktualisiert: 08.08.2012 um 12:19 UhrKommentare

Extreme Hitze im Süden Europas

Foto © APA

Der Süden Europas stöhnt weiterhin unter großer Hitze. Betroffen ist unter anderem ganz Italien, besonders aber auch hier die südlichen Regionen. Nachdem bereits am Vortag in Enna auf Sizilien 40 Grad gemessen worden waren, musste sich am Mittwoch Agrigento auf höllische 44 Grad einstellen. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes sind bei Waldbränden unterdessen sechs Menschen verletzt worden.

Feuerwehrleute und Freiwillige kämpften die ganze Nacht durch und konnten einige Brände unter Kontrolle bringen, wie das Staatsfernsehen (NET) Mittwoch früh berichtete. Die Waldbrandgefahr bleibe sehr groß, warnte das Wetteramt. In weiten Teilen des Landes herrschen Temperaturen um die 42 Grad und extreme Trockenheit.

Die Behörden in Italien gaben für insgesamt 13 Städte, von Bologna im Norden bis Reggio Calabria im Süden, einen Hitze-Alarm heraus. Die Italiener dort sind damit zu Vorsichtsmaßnahmen gegen Hitzefolgen aufgerufen. Erst an diesem Donnerstag soll es dann eine leichte Abkühlung geben.

Die Rekordtemperaturen dieses Sommers begünstigen weiterhin vor allem auf Sizilien Dutzende Brände. Allein die etwa 20 staatlichen Löschflugzeuge und Helikopter waren am Mittwoch bei 32 Feuern im pausenlosen Einsatz, ein Dutzend davon auf Sizilien. Auch in Bulgarien wütet wieder ein großer Waldbrand. Betroffen ist ein Nadelwald mit einer Fläche von mehr als 120 Hektar bei Beliza im Südwesten des Balkanlandes.

In Südosteuropa wird nach einer wochenlangen Hitzewelle mit Temperaturen bis 42 Grad das Trinkwasser knapp. Auf der kroatischen Halbinsel Istrien mit Hunderttausenden Urlaubern vor allem aus Österreich und Deutschland ist die Talsperre Butoniga als Hauptwasserquelle fast leer. Die Behörden ordneten an, die Duschen an den Stränden abzustellen und verboten die Gartenbewässerung und das Autowaschen.

Quelle: APA

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