Anwalt Rebasso nach wie vor verschwunden

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Auch zehn Tage nach der Entführung des Wiener Wirtschaftsanwalts Erich Rebasso gibt es keine Hinweise, wo sich der 48-Jährige befindet. Der Jurist ist aus einer Tiefgarage in der Wiener Innenstadt verschleppt worden, als er mit seinem Mercedes-Geländewagen zu einem Termin nach Niederösterreich aufbrechen wollte. Forderungen der Entführer sind nach wie vor nicht eingelangt.
Der Wagen Rebassos sowie das Auto, das die Täter gemietet hatten, wurden von Überwachungskameras in der Garage erfasst. Die Aufnahmen würden nicht veröffentlicht, sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger unter Hinweis auf rechtliche Gründe und die praktische Tatsache, dass die Qualität der Bilder nicht gut genug sei, um die Lenker identifizieren zu können. Überprüfungen bezüglich der möglicherweise gefälschten russischen Reisepässe, die beim Anmieten des Autos vorgelegt worden waren, sind noch im Gange.
Zu dem Mietauto machte die Polizei keine näheren Angaben. Laut Hahslinger ist aber klar, dass mit dem geliehenen Wagen keine größere Strecke zurückgelegt wurde. Auszuschließen sei, dass das Opfer in einem dieser Fahrzeuge womöglich außer Landes gebracht wurde. Da sich in beiden Autos Blutspuren Rebassos fanden - nun durch DNA-Analysen bestätigt - gehen die Ermittler davon aus, dass der 48-Jährige in beiden Fahrzeugen transportiert wurde. Der Mercedes war am Dienstag auf einem Parkplatz in Simmering gefunden worden, der Mietwagen wurde retourniert.










