Vermisster 18-Jähriger tot aufgefunden
Der seit mehr als zwei Monaten vermisst gewesene 18-Jährige aus Rohrbach a.d. Gölsen im Bezirk Lilienfeld ist tot. Die teilweise skelettierte Leiche des jungen Mannes wurde am Donnerstag bei einer neuerlichen Suchaktion entdeckt.

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Hundertprozentige Klarheit werde ein DNA-Vergleich bringen, sagte Josef Schragl von der Polizei. Hinweise auf Fremdverschulden lägen nicht vor, so der Ermittler.
Der 18-Jährige war nach einem Zeltfest auf dem Industriegelände in Wilhelmsburg am 27. Mai spurlos verschwunden. Zahlreiche - auch privat organisierte - Suchaktionen in der Folge blieben bis Donnerstagnachmittag ergebnislos. Laut Landeskriminalamt wurde mit Unterstützung von Schülern des Bildungszentrums Ybbs der Polizei die Traisentalbahn im Abschnitt St. Georgen am Steinfeld - St. Veit an der Gölsen abgesucht. Dabei wurde um 14.50 Uhr zwischen den Haltestellen Wiesenfeld und St. Veit a.d. Gölsen auf einer dicht verwachsenen Böschung eine teilweise skelettierte Leiche entdeckt.
Die Kleidung und weitere Gegenstände wie Brieftasche und Dokumente ließen mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf schließen, dass es sich bei dem Toten um den Gesuchten handelt, so Schragl. Es gebe kaum Zweifel. Der "Kurier" berichtete am Freitag unter Hinweis auf Kriminalisten, dass sich der 18-Jährige "erhängt haben dürfte". Schragl sagte zur APA, dass es aufgrund der Spurensicherung "keine Anzeichen für Fremdverschulden" gebe.
Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hat die Beschlagnahme der Leiche angeordnet. Eine Obduktion soll endgültige Klarheit zum Tod des 18-Jährigen bringen.











