Angst vor Killer-Virus
Uganda kämpft gegen tödliches Ebola-Fieber. Zum vierten Mal innerhalb von zwölf Jahren schlägt die Epidemie im ostafrikanischen Land zu.

Foto © AP/Archivbild Ebola im Westen Ugandas ausgebrochen
K In Uganda ist ein Wort in aller Munde, das entsetzliche Erinnerungen hervorruft: Ebola. Zum vierten Mal innerhalb von zwölf Jahren schlägt die Epidemie im ostafrikanischen Land zu. Warum das Virus gerade in Uganda so häufig auftritt, ist Experten ein Rätsel. Mittlerweile sind Behörden aber gut auf einen Ausbruch des Fiebers vorbereitet sind. Infizierte werden umgehend isoliert, Aufklärungskampagnen gestartet und Quarantänestationen eingerichtet. Aber die Angst vor der Seuche, die in mindestens der Hälfte der Fälle zum Tod führt und gegen die es weder eine Impfung noch ein Heilmittel gibt, ist ungebrochen.
Seit die Krankheit Anfang Juli im entlegenen West-Distrikt Kibaale aufgetreten war, sind 14 Menschen gestorben. Drei Fälle wurden neu bestätigt, 63 Ugander gelten als mögliche Infizierte. Nachdem es Berichte von Erkrankten in der Hauptstadt Kampala gab, herrscht Panik. Präsident Yoweri Museveni nahm die Situation so ernst, dass er alle aufforderte, Körperkontakt zu vermeiden. Dank funktionierender Warnsysteme sind Experten zuversichtlich, dass die Seuche unter Kontrolle gehalten werden kann. Jedoch könne niemand mit Sicherheit sagen, wie sich die Situation entwickeln wird, heißt es beim ugandischen Roten Kreuz.











